WM Stadien 2018 in Russland

In zwölf Stadien in zehn Städten wird die Weltmeisterschaft 2018 in Russland über die Bühne gehen. Bereits im September 2012 verkündeten der damalige FIFA-Präsident Sepp Blatter und der russische Verantwortliche für die Endrunde, Vitali Mutko, die Austragungsorte für die Fußball WM 2018, die alle im europäischen Teil Russland bzw. knapp außerhalb liegen, um die Reisezeiten möglichst gering zu halten. Ursprünglich war für den Bau bzw. die Renovierung der WM Stadien 2018 ein Gesamtbudget von über drei Milliarden Euro veranschlagt, das aufgrund der prekären wirtschaftlichen Lage in Russland aber mehrmals gekürzt wurde.

Die WM Stadien 2018 im Überblick

Das mit Abstand größte Stadion der WM 2018 ist das Luzhniki-Stadion in Moskau, das auch als Olympiastadion bekannt ist. Nach dem Umbau zwischen 2014 und 2017 fasst das Stadion 81.000 Zuseher und wird Schauplatz des Eröffnungsspiel und des WM Finales 2018 sein. Über 10.000 Plätze weniger hat das zweitgrößte der zwölf WM Stadien 2018, das Sankt-Petersburg-Stadion. In der neu errichteten Arena haben rund 61.000 Fußballfans Platz.

Die restlichen zehn Stadien verfügen über eine Kapazität von 47.000 bis 35.000 Plätzen. Aufgrund des akuten Geldmangels musste die Zahl der Sitzplätze in einigen Spielstätten – mit Erlaubnis der FIFA – deutlich reduziert werden.

Gleich neun Stadien wurden extra für die Weltmeisterschaft 2018 neu erbaut, darunter die moderne Arena in St. Petersburg oder die Mordwinien-Arena in Saransk. Die restlichen drei Stadien – das Luzhniki-Stadion, die Jekaterinburg-Arena und das Fisht-Stadion – wurden renoviert, umgebaut und modernisiert.