Mit Siegen im DFB-Pokal sind Union Berlin und Eintracht Frankfurt erfolgreich in die neue Saison gestartet und peilen nun im direkten Duell zum Bundesliga-Auftakt auch Zählbares an.
Am Samstag, den 29. August 2026, erwartet der 1. FC Union Berlin um 15:30 Uhr im Stadion an der Alten Försterei Eintracht Frankfurt zum Start der neuen Bundesliga-Saison. Während sich die Eisernen diesmal möglichst vom Abstiegskampf fernhalten wollen, will und muss sich die SGE deutlich steigern, lautet das klare Ziel doch, auf die europäische Bühne zurückzukehren.
| Bundesliga | 1. FC Union Berlin | Eintracht Frankfurt |
|---|---|---|
| 2025/26 | Platz 11 | Platz 8 |
| Marktwert | 126,58 Mio. € | 348,35 Mio. € |
| Trainer | Mauro Lustrinelli | Adi Hütter |
| Letztes Spiel | Eintracht Braunschweig (4:2) | SC St. Tönis (11:0) |
| Direkte Bilanz | 5-7-10 | 10-7-5 |
Platz elf war auf den ersten Blick ein keineswegs enttäuschendes Abschneiden, doch dass dafür lediglich 39 Punkte ausreichend waren, lässt unschwer auf eine nicht wirklich überzeugende Saison schließen, die der 1. FC Union Berlin hinter sich gebracht hat. Vielmehr war lange sogar Bangen um den Klassenerhalt angesagt, was sich nun möglichst nicht wiederholen soll.
Eintracht Frankfurt verbuchte lediglich fünf Punkte mehr als die Eisernen und landete damit auf einem nur vordergründig ordentlichen achten Rang, mit dem allerdings die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb verfehlt wurde. 15 Punkte Rückstand auf den sechsten Platz verraten zudem, dass die Eintracht weit vom vorderen Drittel entfernt war, damit nicht ansatzweise die internen und externen Erwartungen erfüllen konnte.
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Nach 22 Begegnungen spricht die Bilanz mit zehn Siegen für die Eintracht, während für Union Berlin bei sieben Unentschieden fünf Erfolge notiert sind. Auch in Berlin hat Frankfurt mit fünf Siegen, vier Remis und nur zwei Niederlagen die Nase klar vorne. Vergangene Saison gewann Union in Frankfurt mit 4:3 und das Rückspiel endete 1:1.
Die Wettanbieter sehen die Begegnung im Vorfeld als nahezu völlig offen an. Lediglich eine ganz leichte Tendenz zum Heimsieg Union Berlins lässt sich anhand der Quoten erkennen.
UNSERE UNION BERLIN – FRANKFURT TIPPS
- Tipp: Kein Heimsieg – Auch wenn in der Vorbereitung längst nicht alles optimal gelaufen ist, sehen wir Frankfurt als stärker an als Union Berlin. Die Eisernen fremdeln noch ein wenig mit der neuen Spielweise unter Trainer Mauro Lustrinelli, weshalb ein Fehlstart nicht unwahrscheinlich ist. Wir sind aber eher vorsichtig und empfehlen die Doppelte Chance X2.
- Tipp: Beide Teams treffen: Ja – Vergangene Saison fielen in beiden Direktduellen Tore auf beiden Seiten. Deshalb und weil in der Vorbereitung weder die Berliner noch die Frankfurter Defensive überzeugen konnte, glauben wir an eine Wiederholung und tippen, dass beide Mannschaften treffen.
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1. FC UNION BERLIN: STATISTIKEN, FAKTEN UND FORM
Es war ein hartes Stück Arbeit, aber letztlich hat der 1. FC Union Berlin den Pflichtspielauftakt in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Eintracht Braunschweig (4:2) trotz zweimaligen Rückstandes noch erfolgreich gestalten können. Das war umso wichtiger, weil die Vorbereitung unter dem neuen Trainer Mauro Lustrinelli bei weitem nicht überzeugend verlaufen war.
Bei Optik Rathenow (12:2) und bei Grün-Weiß Lübben (16:0) wurden die ersten beiden Testspiele noch standesgemäß gewonnen, doch dann blieb Union sechs Mal in Folge sieglos – beim Chemnitzer FC (1:1), bei Carl Zeiss Jena (0:2), beim FC Winterthur (1:1), beim FC Aarau (1:2), bei Dynamo Dresden (1:2) und gegen Cagliari Calcio (2:2). Erst gegen Aris Limassol (3:2) glückte wieder ein Erfolgserlebnis, dem sich aber bei der Generalprobe gegen Ipswich Town (2:4) eine weitere Pleite anschloss.
EINTRACHT FRANKFURT: STATISTIKEN, FAKTEN UND FORM
Eintracht Frankfurt machte mit dem SC St. Tönis in der ersten Pokalrunde kurzen Prozess und lag schon zur Pause zweistellig in Führung, bevor dann im zweiten Durchgang „nur“ noch ein weiterer Treffer zum dennoch deutlichen 11:0-Endstand gelang. Dieser positive Pflichtspielauftakt war von enormer Bedeutung, nachdem zuvor die Generalprobe beim FC Brentford (0:7) desaströs verlaufen war.
Davor wiederum war in den Testspielen beim FC Gießen (7:1), gegen Trabzonspor (3:0), bei Waldhof Mannheim (1:0), gegen Hull City (2:0) und beim FSV Frankfurt (5:1) hingegen zumindest zu erahnen, dass die Eintracht unter dem nach Frankfurt zurückgekehrten, ehemaligen Erfolgstrainer Adi Hütter wieder eine bessere Richtung einschlagen könnte. Eine schleppende Kaderplanung indes machte die Österreicher die Arbeit bisher nicht ganz leicht.

