Nach dem Befreiungsschlag am Freitag in Stuttgart hofft Borussia Mönchengladbach auf einen nachhaltigen Aufschwung. Gegen den Karlsruher SC soll zunächst der Einzug ins Pokal-Achtelfinale gelingen.
Am Dienstag, den 27. Oktober 2026, erwartet Borussia Mönchengladbach um 20:45 Uhr im Borussia-Park den Karlsruher SC genau wie im vergangenen Jahr zur zweiten Runde im DFB-Pokal. Bei beiden Mannschaften läuft es in dieser Saison bisher bei weitem nicht wie erhofft, wobei die jüngste Tendenz vom Wochenende dem Gladbacher Anhang Hoffnung auf eine positive Entwicklung macht.
| DFB-Pokal 🏆 | Borussia Mönchengladbach | Karlsruher SC |
|---|---|---|
| Tabelle | Platz 18 | Platz 17 |
| Marktwert | 134,95 Mio. € | 37,83 Mio. € |
| Trainer | Alexander Blessin | Maximilian Senft |
| Letztes Spiel | VfB Stuttgart (3:2) | 1. FC Magdeburg (1:6) |
| Direkte Bilanz | 18-17-13 | 13-17-18 |
Borussia Mönchengladbach hat mit dem 3:2-Sieg am Freitag beim VfB Stuttgart eine historische, siebte Niederlage vom Start weg vermieden und nun die Hoffnung, dass der Knoten in der Bundesliga geplatzt ist. Für das Selbstvertrauen, das aktuell noch ein zartes Pflänzchen ist, wäre ein Weiterkommen im Pokal natürlich Gold wert.
Der Karlsruher SC hat im Sommer auf vielen Ebenen einen Umbruch vollzogen, der mit Blick auf den Saisonstart und nur acht Punkten aus den ersten neun Spielen richtig schief gehen könnte. Noch besteht zwar die Hoffnung auf die Wende, doch jede weitere Niederlage würde das längst vernehmbare Grummeln rund um den Wildpark verstärken.
Nach den bisherigen 48 Duellen spricht die Bilanz mit 18 Siegen für Gladbach, während für den KSC bei 17 Unentschieden nur 13 Erfolge notiert sind. In Mönchengladbach gelangen dem KSC bei zwölf Niederlagen und zehn Remis sogar nur drei Siege. Vergangene Saison trafen beide ebenfalls in der zweiten Runde und in Mönchengladbach aufeinander, wo sich die Borussia mit 3:1 durchsetzen konnte.
Wenn ein Bundesligist Heimrecht gegen einen Zweitligisten genießt, ist die Rollenverteilung ohnehin klar. Die Ergebnisse beider Teams vom Wochenende haben die Tendenz der Wettanbieter pro Mönchengladbach noch zusätzlich verstärkt.
UNSERE GLADBACH – KSC TIPPS
- Tipp: Gladbach gewinnt – Glauben und Hoffnung sind zurück im Borussia-Park. Der Sieg in Stuttgart war ein Brustlöser und lässt die Fohlen-Elf gegen den KSC, dessen Selbstvertrauen nach der Klatsche in Magdeburg arg ramponiert ist, befreit antreten. Wir setzen auf Heimsieg.
- Tipp: Over 3,5 – An Toren mangelte es im Borussia-Park in dieser Saison bisher nicht. Im Duell zweier anfälliger Defensivreihen, vor denen jeweils durchaus gefährliche Offensivkräfte agieren, erwarten wir keine langweiligen 90 Minuten und wetten auf Über 3,5 Tore.
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BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH: STATISTIKEN, FAKTEN UND FORM
Bei Borussia Mönchengladbach ist der Knoten geplatzt. Mit einem sicherlich nicht unbedingt zu erwartenden 3:2-Sieg beim VfB Stuttgart gelang der Fohlen-Elf am siebten Spieltag der erste Saisonsieg, mit dem die Hoffnung auf einen längerfristigen Aufschwung verbunden ist. Zuvor waren Niederlagen im Derby beim 1. FC Köln (1:2) und gegen die TSG Hoffenheim (1:2) ein alles andere als guter Einstand für den während der Länderspielpause angetretenen Trainer Alexander Blessin.
Das erste Pflichtspiel in der ersten Runde des DFB-Pokals beim TSV Schott Mainz (5:0) hatte die Borussia noch gewonnen, dann aber bei RB Leipzig (0:3), gegen die SV 07 Elversberg (3:4) und beim SC Freiburg (0:5) verloren, woraufhin Trainer Eugen Polanski früh freigestellt wurde. Mit Jan-Moritz Lichte als Interimstrainer ging es gegen den 1. FSV Mainz 05 (3:4) allerdings genauso schlecht weiter, ehe nach zwei vergeblichen Anläufen unter Blessin nun endlich gejubelt werden durfte.
Leistungskurve
Borussia Mönchengladbach Leistung in den letzten 4 Heimspielen
Karlsruher SC Leistung in den letzten 6 Auswärtsspielen
KARLSRUHER SC: STATISTIKEN, FAKTEN UND FORM
Der Karlsruher SC hat nach einem Sommer der Veränderungen, in der sich im Kader einiges getan hat und vor allem der langjährige Trainer Christian Eichner von Maximilian Senft abgelöst wurde, mit einem Sieg gegen Arminia Bielefeld (2:1) und einem Unentschieden beim 1. FC Kaiserslautern (0:0) sowie dem Erstrunden-Erfolg im DFB-Pokal bei Preußen Münster (2:1) einen guten Start hingelegt. Bis zur Länderspielpause sollten dann aber bei einem zwischenzeitlichen Remis bei Hannover 96 (2:2) gegen den VfL Wolfsburg (2:5), gegen Energie Cottbus (0:3) und gegen den 1. FC Nürnberg (0:1) gleich drei Heimspiele verloren werden.
Aus der Länderspielpause kam der KSC beim FC St. Pauli (0:2) mit der nächsten Enttäuschung, landete dann aber zu Hause gegen den SV Darmstadt 98 (4:0) einen vermeintlichen Befreiungsschlag. Dass dieser nicht nachhaltig war, zeigte der vergangene Samstag mit einem desaströsen Auftritt beim 1. FC Magdeburg (1:6).
