Frankreich hat seine Rolle als Top-Favorit in der Vorrunde der WM 2026 untermauert. In einem europäischen Duell trifft die Équipe Tricolore nun zum Start der K.o.-Phase auf Schweden.
Am Dienstag, den 30. Juni 2026, stehen sich um 23 Uhr (MESZ) in New York/New Jersey Frankreich und Schweden bei der WM 2026 in einem rein europäischen Sechzehntelfinale gegenüber. Frankreich hat alle drei Gruppenspiele gewonnen und deutlich gemacht, bei der Titelvergabe ein gewichtiges Wort mitreden zu wollen. Schweden gehört zu den acht besten Gruppendritten, die es unter die letzten 32 geschafft haben.
Drei Siege und 10:2-Tore lautet die Bilanz des französischen Kaders in der WM-Gruppe I, in der Norwegen, der Senegal und der Irak deutlich auf die Plätze verwiesen wurden. Der 2022 im Finale im Elfmeterschießen Argentinien unterlegene Weltmeister von 2018 greift den bisherigen Eindrücken zufolge wieder sehr entschlossen nach dem Titel.
| WM 2026 | Frankreich 🇫🇷 | Schweden 🇸🇪 |
|---|---|---|
| FIFA-Weltrangliste | Platz 2 | Platz 36 |
| Marktwert | 1,52 Mrd. € | 409,08 Mio. € |
| Trainer | Didier Deschamps (FRA) | Graham Potter (ENG) |
| Letztes Spiel | Norwegen (4:1) | Japan (1:1) |
| Direkte Bilanz | 12/5/6 | 6/5/12 |
Die schwedische Auswahl hat sich nach ganz schwacher Qualifikation erst auf den letzten Drücker über die Play-offs qualifizieren können und würde nun eine Serie gerne fortsetzen. Zwar waren die Skandinavier nur bei vier der letzten acht WM-Endrunden dabei, aber wenn die Qualifikation gelungen ist, ging es auch immer mindestens bis ins Achtelfinale. In WM Gruppe F genügte Rang drei zum Aufstieg in die Finalrunde.
23 Duelle gab es bisher zwischen beiden Nationen. Zwölf und damit etwas mehr als die Hälfte der Begegnungen entschied Frankreich für sich, während für Schweden bei fünf Unentschieden nur sechs Erfolge notiert sind.
Die Rollen sind laut der Wettanbieter überaus klar verteilt. Alles andere als ein Sieg Frankreichs fiele in die Kategorie einer mittelschweren Sensation.
UNSERE FRANKREICH – SCHWEDEN TIPPS
FRANKREICH: STATISTIKEN, FAKTEN UND FORM
Zum Start ins WM-Jahr hat Frankreich mit Testspielsiegen gegen Brasilien (2:1) und Kolumbien (3:1) ein deutliches Signal an die Konkurrenz ausgesandt – insbesondere deshalb, weil die beiden südamerikanischen Top-Teams mit zwei völlig verschiedenen Aufstellungen bezwungen wurden. In der unmittelbaren Turniervorbereitung überzeugte die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps dann gegen die Elfenbeinküste (1:2) und gegen Nordirland (3:1) zwar noch nicht, fand dafür aber schnell in die WM selbst.
Gegen den Senegal (3:1) benötigte die Équipe Tricolore zwar eine Halbzeit Anlaufzeit, demonstrierte dann aber ihre Klasse und gewann verdient. Gegen den Irak (3:0) ließen sich Kylian Mbappe und Kollegen dann auch von einer unwetterbedingten, über zweistündigen Halbzeitpause nicht aus dem Konzept bringen und sicherten sich schließlich gegen eine B-Elf Norwegens (4:1) weitgehend problemlos den Gruppensieg.
SCHWEDEN: STATISTIKEN, FAKTEN UND FORM
Dass Schweden überhaupt bei der WM dabei ist, verdankt das Drei-Kronen-Team dem Qualifikationsmodus. Nachdem Schweden in der normalen Qualifikationsgruppe hinter der Schweiz, dem Kosovo und Slowenien siegloses Schlusslicht war, erhielten die Skandinavier über die Nations League eine zweite Chance und durften in den Play-offs ran, die mit dem im Oktober angetretenen Trainer Graham Potter mit Siegen gegen die Ukraine (3:1) und gegen Polen (3:2) gemeistert wurden.
Kurz vor der WM präsentierte sich Schweden in den Testspielen gegen Norwegen (1:3) und Griechenland (2:2) noch nicht wirklich in Form, legte dann aber einen Raketenstart gegen Tunesien (5:1) hin, der freilich aus heutiger Sicht auch klar der Schwäche der Nordafrikaner geschuldet war. Gegen die Niederlande (1:5) kam Schweden dann selbst unter die Räder, zog nach einem 1:1 gegen Japan aber als einer der acht besten Gruppendritten in die K.o.-Phase ein.