Halbfinale der Frauen-EM 2022

Das Halbfinale ist in jedem Wettbewerb eine Runde von besonderer Bedeutung. Hier entscheidet sich schließlich, wer den ersehnten Sprung ins Endspiel schafft und wer so kurz vor dem Ziel doch mit einer Enttäuschung zu leben hat. Entsprechend dramatisch sind diese Spiele in vielen Fällen.

Dies gilt fraglos auch für die Frauen-EM 2022, die im Juli des Jahres in England stattfinden wird. Wir wagen deshalb einen Blick voraus und beschäftigen uns mit dem Halbfinale der Frauen-EURO 2021. Und nein, wir haben uns bei der letzten Jahreszahl (leider) nicht vertan.

Frauen-EM-Halbfinale 2022 Spielplan

Datum Anpfiff* Match Erg. Spielort
26.07.22 21:00 VF 1 – VF 3 -:- Sheffield
27.07.22 21:00 VF 2 – VF 4 -:- Milton Keynes

*Alle Zeitangaben nach mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ)

>> Zum Frauen-EURO 2021 Spielplan

Wann wird das Halbfinale der Frauen-EM gespielt?

Das Halbfinale der Frauen-EM 2022 besteht aus zwei Partien (jeweils ohne Rückspiel). Das erste Spiel findet am 26. Juli 2022 statt. Die zweite Partie wird einen Tag später ausgetragen, also am 27. Juli. Beide Spiele werden um 20 Uhr Ortszeit angepfiffen.

Da England eine Stunde hinter dem deutschsprachigen Raum zurück ist, geht es hier bei uns also um 21 Uhr los. Diese Uhrzeiten gelten übrigens für alle Partien der KO-Runde.

Wo finden die Spiele des Halbfinales der Frauen-EM 2022 statt?

Das erste Halbfinale findet in Sheffield an der Bramall Lane statt. An den Start gehen die Sieger des ersten Frauen-EM Viertelfinale 2022 (1. Gruppe A vs. 2. Gruppe B) und des dritten Viertelfinales (1. Gruppe C vs. 2. Gruppe D).

Das zweite Halbfinale wird in Milton Keynes im Stadium MK ausgetragen. Es spielen die Sieger des zweiten Viertelfinales (1. Gruppe B vs. 2. Gruppe A) und des vierten Viertelfinales (1. Gruppe D vs. 2. Gruppe C).

>> Frauen-EM Spielorte 2022 im Überblick.

Wetten auf das Halbfinale der Frauen-EM 2022 in England

Es ist ausgemachte Sache, dass es zahlreiche Wetten zur Frauen-EM 2022 bei allen großen Buchmachern darauf geben wird, wer im Halbfinale spielt und sich hier durchsetzt. Sicherlich wird es auch zahlreiche Tippmöglichkeiten auf die einzelnen Partien geben.

Aber natürlich können die Anbieter der Sportwetten die entsprechenden Spiele erst anbieten, wenn sie auch wissen, wer im Halbfinale am Ball sein wird. Wir halten dich hier auf dem Laufenden, wenn es so weit ist und zeigen aktuelle Wetten auf.

Wieso heißt es Halbfinale der Frauen-EURO 2021 und nicht 2022?

Vermutlich hast du es dir schon gedacht, aber um komplett transparent zu arbeiten, sei es doch erläutert, damit es wirklich jeder weiß: Die Europameisterschaft der Frauen sollte ursprünglich im Sommer 2021 stattfinden. Deshalb erhielt sie den offiziellen Namen Frauen-EURO 2021. Durch die Pandemie wurden jedoch die Europameisterschaft der Männer und die Olympischen Spiele in denselben Sommer geschoben.

Für die EM der Frauen war kein Platz mehr. Sie wurde deshalb ebenfalls um 12 Monate verschoben, behielt aber ihren offiziellen Namen. Dies war beispielsweise auch dem Umstand geschuldet, dass es schon Werbematerialien und Verträge gab, die diesen Namen nutzten.

Rückblick: Die Halbfinals bei den Frauen-Europameisterschaften

Es klang an: Das Halbfinale ist als Runde stets besonders dramatisch. Wir möchten deshalb an dieser Stelle den Blick zurück wagen und uns daran erinnern, wer in der Vergangenheit in der Runde der letzten Vier antrat und wie es ausging.

Frauen-EM 2017 in den Niederlanden

Das erste Halbfinale der Frauen-EURO 2017 in den Niederlanden bestritten Dänemark und Österreich. Die Nordeuropäerinnen galten als die großen Favoritinnen, doch die Österreicherinnen ließen sich davon nicht abschrecken und kämpften tapfer.

Sie verloren erst im Elfmeterschießen mit 0:3. Die Gastgeberinnen brauchten im zweiten Halbfinale für dieses Resultat gegen England nicht einmal die Verlängerung. Schon nach 90 Minuten stand es 3:0 für die Niederlande.

Frauen-EURO 2013 in Schweden

Im ersten Halbfinale der Frauen-EM 2013 traten die Gastgeberinnen aus Schweden an. Sie bekamen es mit keinem geringeren Team als dem Titelverteidiger und Rekordeuropameister Deutschland zu tun. Für viele Fans war dieses Spiel das vorweggenommene Finale.

Die DFB-Auswahl hatte das bessere Ende für sich und siegte mit 1:0. Noch dramatischer wurde es im zweiten Halbfinale zwischen Norwegen und Dänemark. Nach der regulären Spielzeit und der Verlängerung stand es 1:1. Im Elfmeterschießen konnten sich die Norwegerinnen dann aber mit 4:2 durchsetzen.

Frauen-EM 2009 in Finnland

Bei der Frauen-EURO 2009 in Finnland standen sich England und die Niederlande gegenüber. Die Partie war packend. Beide Seiten schenkten sich nichts. Nach 90 Minuten stand es 1:1. In der Verlängerung konnten dann die Engländerinnen das goldene Tor zum 2:1 erzielen. Im zweiten Halbfinale machte Deutschland gegen Norwegen keine Gefangenen und gewann mit 3:1.

Rekorde Teilnahmen am Halbfinale: Deutschland steht nicht alleine an der Spitze

Deutschland liegt bei fast jedem Rekord bei Frauen-Europameisterschaften auf dem ersten Rang. Teilweise ist man dabei absolut unangefochten. Interessanterweise gehört das Halbfinale nicht dazu. Hier liegt das DFB-Team zwar auch an der Spitze mit neun Teilnahmen.

Es muss sich den ersten Rang allerdings mit Norwegen teilen, das auch schon neun Mal ins Halbfinale vordringen konnte. Schweden auf Platz 3 liegt mit acht Teilnahmen ebenfalls in Schlagdistanz. 2022 in England ist ein neuer Rekord also alles andere unwahrscheinlich.