ARD & ZDF geben EM-Pläne bekannt

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In Deutschland haben sich einmal mehr die zwei öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten ARD und ZDF die Übertragungsrechte an der Europameisterschaft 2016 gesichert. Bereits vor über vier Jahren – im Februar 2012 – erwarben die beiden Fernsehsender die Rechte für alle Spiele der EM-Endrunde; die Qualifikation wurde übrigens noch auf RTL gezeigt. Hier findest du das TV-Programm für die EM 2016.

Allerdings werden einige Spieler der EM 2016 auch im Privatfernsehen zu sehen sein: im Dezember letzten Jahres verkündete SAT.1, dass man sich mit ARD und ZDF auf eine Sublizenzierung geeinigt hatte und sechs Vorrundenspiele übertragen wird. Hierbei wird es sich um sechs Parallelspiele am letzten Spieltag der Vorrunde handeln.

Mehmet_SchollDennoch bleiben 45 von 51 bei den beiden öffentlichen Rundfunksendern – 23 davon wird der ZDF übertragen, 22 der ARD. Allerdings werden sich das Erste und das Zweite ein gemeinsames Studio im International Broadcast Center in Paris und technisches Equipments teilen um Kosten zu sparen. Nun haben die beiden „Öffentlichen“ ihren genauen Pläne für die EM-Übertragung bekannt gegeben.

Das Eröffnungsspiel zwischen Frankreich und Rumänien am 10. Juni wird im ZDF zu sehen sein und von Bela Rethy kommentiert. Moderiert werden Vor- und Nachberichterstattung sowie die Pausenanalyse von Oliver Welke und Experte Oliver Kahn, denen aber zusätzlich fachkundige Gesprächsgäste zur Seite stehen.

Die ARD geht diesbezüglich andere Wege: Alexander Bommes und Arnd Zeigler werden im Studio in Paris durch die Übertragungen führen, während Matthias Opdenhövel und Mehmet Scholl bei Top-Spielen direkt aus dem Stadion in die Wohnzimmer der Zuseher gesendet werden.

Das EM Finale 2016, das der ARD übertragen am 10. Juli wird, wird aller Voraussicht nach Gerd Gottlob kommentieren, der bereits bei den letzten Endrunden im Einsatz war.