„Seid umschlungen Millionen“ ist ein bekannter Walzer von Johann Strauß Sohn. 2,437 Milliarden Euro werden in der Champions-League-Saison 2025/26 von der UEFA über die 36 Teilnehmer an der Ligaphase ausgeschüttet. Alleine das Startgeld beträgt 18,62 Millionen Euro pro Verein.
Der amtierende CL-Gewinner Paris Saint-Germain bekam in der vergangenen Spielzeit 144 Millionen Euro ausbezahlt, FC Bayern München und Borussia Dortmund – beide im Viertelfinale ausgeschieden – immerhin auch noch über 100 Millionen Euro. Was nicht zuletzt an der Champions League im TV liegt. Dementsprechend groß ist das Interesse in der Bundesliga, die lukrative Königsklasse zu erreichen. Wir sehen uns die Ausgangslage, Chancen Top 4 Quoten der Wettanbieter an.
Vier, fünf oder sogar sechs Mannschaften?
Im kommenden Spieljahr wird die Bundesliga wieder durch mindestens vier Teams in der CL-Ligaphase vertreten sein. Doch die Zahl könnte noch um zwei Startplätze anwachsen. Wenn der SC Freiburg die UEFA Europa League gewinnt, wird erstmals die Champions-League-Hymne im Breisgau zu hören sein. Zudem bekommen die beiden erfolgreichsten Länder im UEFA Country Ranking 2025/26 zwei zusätzliche Tickets. Da ist die englische Premier League zwar enteilt, doch die Bundesliga duelliert sich mit der spanischen LaLiga um Rang zwei.
CL-Saison 2026/27 – wer vertritt die Bundesliga?
Nach 29 von 34 Spieltagen sind schon einige Entscheidungen gefallen. Zwei Mannschaften haben ihre Tickets bereits in der Tasche und dürfen mit dem Millionenregen planen. Wir sehen uns die Situation im Detail an und wollen einen Überblick geben. Wo der Endspurt übertragen wird, verraten wir unter die Bundesliga im TV.
Die Fixstarter:
FC Bayern München – 76 Punkte
Der Rekordmeister steht in der Bundesliga nicht nur unmittelbar vor der Titelverteidigung, sondern auch im Halbfinale der UEFA Champions League und träumt vom vierten CL-Sieg der Vereinsgeschichte.
Borussia Dortmund – 64 Punkte
15 Zähler kann jedes Team noch holen, zwölf beträgt der Vorsprung des zweitplatzierten BVB auf Rang fünf. Um noch so weit abzurutschen, müssten die Westfalen wohl alle ausstehenden Matches verlieren und die Konkurrenten optimal punkten – bei nur drei Niederlagen in der laufenden BL-Saison ein äußerst unrealistisches Szenario.
Restprogramm: TSG 1899 Hoffenheim (a), SC Freiburg (h), Borussia Mönchengladbach (a), Eintracht Frankfurt (h), SV Werder Bremen (a)
Die Favoriten:
VfB Stuttgart – 56 Punkte
Die Schwaben befinden sich in einer guten Form, haben fünf ihrer jüngsten acht BL-Spiele gewonnen und auf die unglückliche 0:2-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund mit einem 4:0-Kantersieg gegen den Hamburger SV die richtige Antwort gegeben. Allerdings hat der VfB kein einfaches Restprogramm, tritt dreimal auswärts bei schwierigen Gegnern an und bekommt Besuch von einem direkten Konkurrenten.
Restprogramm: FC Bayern München (a), SV Werder Bremen (h), TSG 1899 Hoffenheim (a), Bayer 04 Leverkusen (h), Eintracht Frankfurt (a)
RB Leipzig – 56 Punkte
Fünf Siege in den letzten sechs Matches – die Formkurve von RBL stimmt. Einzig und ausgerechnet beim VfB Stuttgart setzte es eine knappe Niederlage. Die ausstehenden fünf Begegnungen haben es in sich, denn es warten drei Gastspiele bei starken Teams. Dafür sind in den beiden Heimpartien sechs Punkte Pflicht.
Restprogramm: Eintracht Frankfurt (a), 1. FC Union Berlin (h), Bayer 04 Leverkusen (a), FC St. Pauli (h), SC Freiburg (a)
Die Außenseiter:
Bayer 04 Leverkusen – 52 Punkte
Die Werkself ist in der Meisterschaft zwar seit sieben Spielen ohne Niederlage, konnte jedoch nur drei davon gewinnen. Besonders die Unentschieden trotz doppelter Überzahl gegen Bayern München und bei Schlusslicht 1. FC Heidenheim schmerzten. Zuletzt gab es aber wieder zwei Siege, die Hoffnung auf einen perfekten Endspurt machen. Zumal noch drei Heimspiele ausstehen, darunter gegen den direkten Konkurrenten RB Leipzig. Dafür muss der amtierende Vizemeister auch beim VfB Stuttgart bestehen.
Restprogramm: FC Augsburg (h), 1. FC Köln (a), RB Leipzig (h), VfB Stuttgart (a), Hamburger SV (h)
TSG 1899 Hoffenheim – 51 Punkte
Die Sinsheimer sind mit fünf Siegen perfekt in das Jahr 2026 gestartet und arbeiteten sich bis auf Rang drei hoch. Doch in den letzten sieben Partien gab es nur noch einen vollen Erfolg und wurden sechs von 21 möglichen Punkten geholt, was den Rückfall auf Platz sechs mit sich brachte. Mit zwei von drei Heimspielen gegen besser klassierte Teams und zwei Auswärtsfahrten zu Nachzüglern sind die Chancen auf die Königsklasse intakt.
Restprogramm: Borussia Dortmund (h), Hamburger SV (a), VfB Stuttgart (h), SV Werder Bremen (h), Borussia Mönchengladbach (a)
Chancenlos:
Eintracht Frankfurt – 42 Punkte
Bei 14 Zählern Rückstand auf Rang vier sind die Chancen der Eintracht nur noch theoretischer Natur und die Marschrichtung klar – die Frankfurter müssen alle Matches gewinnen und die Konkurrenten möglichst alle Spiele verlieren.
Restprogramm: RB Leipzig (h), FC Augsburg (a), Hamburger SV (h), Borussia Dortmund (a), VfB Stuttgart (h)
Fazit:
Top-4-Wetten stellen gerade gegen Ende der Saison noch eine attraktive Langzeitwette dar. Die Mannschaften mit Chancen auf die UEFA Champions League werden bis zum letzten Spieltag hochmotiviert sein, um in der kommenden Saison am großen Geldkuchen mitnaschen und sich mit den Besten der Besten messen zu dürfen. Bevor das neue Spieljahr losgeht, steht noch ein Großeregnis ins Haus. In unseren WM 2026 Wetten findest Du alle wichtigen Informationen, Analysen und Vorschauen.


