„Unser Boss ist eine Frau“ (OV: The Manageress) war eine zwölfteilige britische Kultserie über eine Trainerin eines ungenannten Vereins der zweiten englischen Liga, deren zwei Staffeln in den Jahren 1989 und 1990 produziert wurden. Nur etwas mehr als dreieinhalb Jahrzehnte später wird dieses Thema auch im deutschen Fußball interessant, denn am Samstag gibt Marie-Louise Eta ihr Debüt als Interimstrainerin von Union Berlin und erste Frau in dieser Position in der Bundesliga. Wobei es keine Premiere im deutschen Profifußball darstellt, denn bereits seit Juni 2024 ist Sabrina Wittmann Trainerin des FC Ingolstadt 04.
Am Samstag, 18. April 2026 kommt es um 15:30 Uhr im Stadion An der Alten Försterei zu einem denkwürdigen Duell in der Bundesliga, wenn der 1. FC Union Berlin den VfL Wolfsburg empfängt. Marie-Louise Eta feiert bei den Eisernen ihr Debüt als Cheftrainerin, auf der anderen Seite versucht der 61-jährige Dieter Hecking mit seinen Wölfe den drohenden Abstieg zu verhindern.
Wer ist Marie-Louise Eta?
Die 34-jährige gebürtige Dresdnerin hatte ihre erfolgreichste Zeit als aktive Fußballerin beim 1. FFC Turbine Potsdam, mit dem sie die Champions League gewann und dreimal Deutsche Meisterin wurde. Mit 26 Jahren beendete sie ihre Karriere und verdiente sich ihre ersten Sporen im Jugendfußball. Nach dem Erhalt der Pro-Lizenz arbeitete sie bereits als Co-Trainerin, nun soll sie mit ihrer Expertise die Eisernen wieder in die Erfolgsspur bringen.
VfL-Coach Dieser Hecking wird die spannende Entwicklung beim kommenden Gegner eher unberührt lassen, denn Wolfsburg taumelt als Vorletzter in Richtung 2. Bundesliga. Trotz der katastrophalen Saison erwarten wir uns auch einige Wölfe bei der WM 2026.
Die Union Berlin – Wolfsburg Quoten der Wettanbieter tendieren nicht zuletzt wegen des Heimvorteils in Richtung der Gastgeber, was wir in unseren Wett-Tipps nachvollziehen können.
Unsere Union Berlin – VfL Wolfsburg Tipps
- 1. Tipp: Union gewinnt – Die 1:3-Pleite in Heidenheim war ein Tiefschlag, nun müssen die Eisernen eine Reaktion zeigen. Da der mediale Fokus auf diesem Spiel liegt, werden sich die Spieler rehabilitieren und von ihrer besten Seite zeigen wollen. Bei den Wölfen ist der Trainereffekt längst verpufft und nur wenig spricht für einen Turnaround. Tipp 1 geben wir mit Quote 2.20 bei Interwetten ab.
- 2. Tipp: Beide Teams treffen: NEIN – Vier der letzten fünf Siege der Berliner fielen mit 1:0 sehr knapp aus und basierten auf einer starken Defensivleistung. Das wird auch der Schlüssel zu einem Erfolg gegen die Wölfe sein, weswegen wir diesen beliebten Wettmarkt mit Quote 2.15 bei Tipico spielen.
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UNION BERLIN: STATISTIKEN, FAKTEN UND FORM
Nach 51 Pflichtspielen endete die Ära von Steffen Baumgart als Trainer von Union Berlin. 16 Siege, 14 Unentschieden und 21 Niederlagen ergaben einen Punktschnitt von 1,22. In der vergangenen Saison führte der ehemalige Union-Spieler sein Team nach dem Abgang von Bo Svensson zum Klassenerhalt.
Unter seiner Regie spielten die Köpenicker einen starken Herbst, mussten sich als Achter keine Abstiegssorgen machen und manch einer schielte verstohlen in Richtung Europapokal-Startplätze. Doch im Jahr 2026 ging nicht mehr viel, gewannen die Köpenicker nur noch zwei von 14 Matches und kassierten sieben Niederlagen, zuletzt ein 1:3 bei Schlusslicht 1. FC Heidenheim. Anschließend wurde Baumgart von seinen Aufgaben entbunden und interimistisch durch Marie-Louise Eta ersetzt.
VFL WOLFSBURG: STATISTIKEN, FAKTEN UND FORM
Seit der Saison 1997/98 spielt der VfL Wolfsburg in der Bundesliga. Zwar flogen dem Werksteam des Volkswagen-Konzerns von den Fans der Traditionsvereine nicht gerade die Herzen zu, doch ein Meistertitel, ein Sieg im DFB-Pokal und drei Teilnahmen an der UEFA Champions League stehen durchaus für spektakuläre Erfolge. Nun scheint diese Ära zu Ende zu gehen und droht der erstmalige Abstieg aus der Bundesliga.
Dabei wurde im vergangenen Sommer kräftig in die Mannschaft investiert, wie ein negatives Transfersaldo von etwas mehr als 30 Millionen Euro belegt. Doch weder Paul Simonis (3S/2U/7N) noch Daniel Bauer (3/3/9) konnten aus dem Kader ein erfolgreiches Team formen. Dieter Hecking startete mit einem respektablen 1:1-Unentschieden bei der TSG 1899 Hoffenheim, doch nach dem 0:1 gegen Werder Bremen, dem 3:6 – trotz 3:1-Führung – bei Bayer 04 Leverkusen und zuletzt der 1:2-Heimpleite gegen Eintracht Frankfurt gehen in Wolfsburg bei vier Zählern Rückstand auf den Relegationsrang immer mehr die Bundesliga-Lichter aus.
