Brasilien träumt vom ersten WM-Titel seit 2002, muss auf dem Weg dorthin aber im Achtelfinale die nächste Hürde überspringen, die mit Norwegen den bisherigen Eindrücken dieser WM nach alles andere als niedrig ist.
Am Sonntag, den 5. Juli 2026, stehen sich um 22 Uhr (MESZ) im MetLife Stadium in New York/New Jersey Brasilien und Norwegen im dritten Achtelfinale der WM 2026 gegenüber – und damit zwei Nationen mit völlig unterschiedlicher WM-Historie. Während Brasilien mit fünf Titeln Rekordweltmeister ist, war Norwegen vor dem laufenden Turnier nur drei Mal dabei und scheiterte nie später als im Achtelfinale. Aufgrund der bisher gezeigten Leistungen ergeben sich viele interessante Möglichkeiten für WM Wetten.
Der WM Kader Brasilien wird begleitet von der Sehnsucht eines fußballverrückten Landes nach dem Ende der seit 2002 währenden Durststrecke und dem sechsten WM-Titel. Seit dem 1:7-Debakel bei der Heim-WM 2014 gegen Deutschland stand die Seleçao nicht einmal mehr im Halbfinale, hat aber nichtsdestotrotz den Traum vom großen Wurf in den USA.
| WM 2026 | Brasilien 🇧🇷 | Norwegen 🇳🇴 |
|---|---|---|
| FIFA-Weltrangliste | Platz 5 | Platz 21 |
| Marktwert | 928,20 Mio. € | 589,90 Mio. € |
| Trainer | Carlo Ancelotti (ITA) | Ståle Solbakken (NOR) |
| Letztes Spiel | Japan (2:1) | Elfenbeinküste (2:1) |
| Direkte Bilanz | 0-2-2 | 2-2-0 |
Das norwegische Team hat sich 28 Jahre nach der WM 1998 auf der ganz großen Bühne zurückgemeldet, auf der Stars der Wikinger wie allen voran Erling Haaland und Martin Ödegaard freilich keine Unbekannten sind. Eine Sensation ist es wegen der Kaderqualität nicht, dass Norwegen im Achtelfinale steht, ab sofort aber sicherlich in einer Außenseiterrolle.
Vier Mal trafen beide Nationen bisher aufeinander und bemerkenswerterweise ist Norwegen bei zwei Siegen und zwei Unentschieden noch ungeschlagen. Das letzte Duell war ein 1:1 auf freundschaftlicher Ebene im August 2006.
Brasilien geht als Favorit ins Spiel, doch dass die Quoten der Wettanbieter für Wetten auf die Seleçao beispielsweise deutlich höher ausfallen als für Frankreich gegen Paraguay ist schon eine Auszeichnung für die Entwicklung Norwegens.
UNSERE BRASILIEN – NORWEGEN TIPPS
BRASILIEN: STATISTIKEN, FAKTEN UND FORM
Vier Trainer während der südamerikanischen WM-Qualifikation, in der bei acht Siegen und vier Unentschieden auch sechs Niederlagen kassiert wurden, waren ein untrügliches Zeichen dafür, dass bei der Nationalmannschaft Brasiliens vieles nicht passt. Mit Carlo Ancelotti als sehr erfahrenem Trainer, der auf Vereinsebene zahlreiche Titel gesammelt hat, war dann die Hoffnung auf dauerhaft bessere Leistungen und Ergebnisse vorhanden, wobei auch unter dem Italiener Dämpfer wie in den Testspielen im Herbst in Japan (2:3) und im März in Frankreich (1:2) nicht ausgeblieben sind.
Auch der WM-Auftakt gegen Marokko (1:1) verlief überaus holprig, wobei mit einer Steigerung innerhalb der Partie zumindest eine Niederlage verhindert werden konnte. Die beiden übrigen Gruppenspiele gegen Haiti (3:0) und Schottland (3:0) waren dann mehr oder weniger Pflichtaufgaben. Beim Wiedersehen mit Japan im Sechzehntelfinale tat sich die Selecao abermals schwer, drehte einen Rückstand aber noch in einen späten 2:1-Sieg.
NORWEGEN: STATISTIKEN, FAKTEN UND FORM
26 Jahre nach der Teilnahme an der EM 2000 ist Norwegen erstmals wieder bei einem großen Turnier vertreten. Für die erste WM-Endrunde seit 1998 qualifizierten sich die Wikinger überaus überzeugend als Gruppensieger und mit acht Siegen in acht Spielen unter anderem gegen Italien. In den Testspielen im März und kurz vor der WM entschied sich Norwegen dann wohl bewusst für hochkarätige Gegner und erzielte in der Niederlande (1:2), gegen die Schweiz (0:0), gegen Schweden (3:1) und Marokko (1:1) Ergebnisse, die auf Konkurrenzfähigkeit auf hohem Niveau schließen ließen.
Zum Start in die WM erwischte Norwegen mit dem Irak (4:1) einen dankbaren Gegner, aber auch gegen den weitaus stärker einzuschätzenden Senegal (3:2) setzte sich die Mannschaft von Trainer Stale Solbakken durch, der sich so den Luxus erlauben konnte, im finalen Gruppenspiel gegen Frankreich (1:4) fast alle Stammspieler zu schonen. Im Sechzehntelfinale lief dann aber wieder die A-Elf auf und gewann eine enge Partie gegen die Elfenbeinküste mit 2:1.