Frankreich und England hätten bedeutend lieber einen Tag später um den WM-Titel gespielt, begegnen sich nun aber bereits im Spiel um Platz drei und wollen zumindest noch die Bronze-Medaille.
Am Samstag, den 18. Juli 2026, stehen sich um 23 Uhr (MESZ) in Miami Frankreich und England in einem europäischen Duell um den dritten Platz bei der WM 2026 gegenüber. Wenige Tage, nachdem für beide der Traum vom Titel geplatzt ist, geht es sowohl für die Équipe Tricolore als auch für die Three Lions um einen positiven Turnierabschluss – und um die Bronze-Medaille. Für Deine WM Wetten gibt es wieder eine Vielzahl toller Angebote.
Aufgrund der Leistungen im vorherigen Turnierverlauf war der WM Kader Frankreich im Halbfinale gegen Spanien (0:2) eigentlich favorisiert, doch die Équipe Tricolore erwischte keinen guten Tag und bekam von starken Iberern die Grenzen aufgezeigt, sodass der eigentlich angepeilte dritte WM-Titel nach 1998 und 2018 mindestens vier Jahre auf sich warten lässt.
| WM 2026 | Frankreich 🇫🇷 | England 🏴 |
|---|---|---|
| FIFA-Weltrangliste | Platz 3 | Platz 4 |
| Marktwert | 1,52 Mrd. € | 1,36 Mrd. € |
| Trainer | Didier Deschamps (FRA) | Thomas Tuchel (GER) |
| Letztes Spiel | Spanien (0:2) | Argentinien (1:2) |
| Direkte Bilanz | 10-5-17 | 17-5-10 |
Die Durststrecke seit dem WM-Sieg 1966 im eigenen Land verlängert sich für die englische Nationalmannschaft um mindestens zwei Jahre, bis die EURO 2028 wiederum vor heimischem Publikum die nächste Chance auf einen großen Titel bietet. Anders als 1990 und 2018, als das Spiel um Platz drei jeweils verloren wurde, soll es nun aber zumindest Bronze sein.
32 Duelle gab es bisher zwischen beiden Nationen, von denen England mit 17 mehr als die Hälfte für sich entscheiden konnte. Für Frankreich sind bei fünf Unentschieden zehn Erfolge notiert. Das letzte Duell war der französische 2:1-Sieg im Viertelfinale der WM 2022.
Vor dem Halbfinale galt Frankreich eigentlich als Titelfavorit. Nicht ganz überraschend sind deshalb die Quoten der Wettanbieter, die zumindest leicht zu einem Sieg der Équipe Tricolore gehen.
UNSERE FRANKREICH – ENGLAND TIPPS
FRANKREICH: STATISTIKEN, FAKTEN UND FORM
Als Frankreich zu Beginn des Jahres mit zwei völlig unterschiedlichen Aufstellungen binnen weniger Tage sowohl Brasilien (2:1) als auch Kolumbien (3:1) bezwang, war für viele Beobachter der Top-Favorit auf den WM-Titel ausgemacht. Daran änderten auch eher durchwachsene Testspiele kurz vor der WM gegen die Elfenbeinküste (1:2) und gegen Nordirland (3:1) nichts, zumal der Start in die WM nach einer etwas holprigen ersten Halbzeit gegen den Senegal (3:1) direkt erfolgreich verlief.
Anschließend hatte Frankreich gegen den Irak (3:0) und eine B-Elf Norwegens (4:1) keine Mühe, den Gruppensieg einzufahren und setzte sich dann auch im Sechzehntelfinale gegen Schweden (3:0) klar durch. Enger, aber letztlich auch erfolgreich, verlief das Achtelfinale gegen ein destruktives Paraguay (1:0), bevor die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps mit einer überzeugenden Vorstellung gegen Marokko (2:0) ihre Favoritenstellung untermauerte – ehe dann ein unerwartet schwacher Auftritt gegen Spanien (0:2) im Halbfinal-Aus mündete.
ENGLAND: STATISTIKEN, FAKTEN UND FORM
Mit einem 4:2-Auftaktsieg gegen Kroatien hat England seine Ambitionen bei der WM 2026 direkt unterstrichen und anders als in einigen nicht optimal verlaufenen Testspielen die vorhandene Qualität deutlich gemacht. Danach war gegen Ghana (0:0) und gegen Panama (2:0) zwar Luft nach oben, doch letztlich ging es als Gruppensieger ins Sechzehntelfinale, in dem die Demokratische Republik Kongo (2:1) ein härtere Nuss war als erwartet wurde.
Hingegen war absehbar, dass Mexiko im Achtelfinale eine hohe Hürde darstellen würde. Doch trotz längerer Unterzahl gewannen die Three Lions im Aztekenstadion mit 3:2 und stellten dabei eine herausragende Mentalität unter Beweis. Im Viertelfinale hatte die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel gegen Norwegen wiederum Mühe, setzte sich aber in der Verlängerung mit 2:1 durch. Im Halbfinale gegen Argentinien lag England nach dem Führungstor von Anthony Gordon (55.) auf Kurs, wurde danach aber viel zu passiv und letztlich durch zwei späte Gegentore dafür bestraft.