Analyse zum Spiel um Platz 3, Uruguay – Italien

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Italien holte sich am Sonntag Abend im Duell mit Uruguay den 3. Platz beim Confederations Cup 2013. Nach hartem Kampf über 120 Minuten konnte Italien das Elfmeterschießen für sich entscheiden.

Die Italiener mussten einige Ausfälle verkraften, darunter die Top-Stars Pirlo oder Balotelli. Uruguay trat hingegen in Bestbesetzung an.

Wenn es in der Anfangsphase gefährlich wurde, dann durch Standards. So war es wenig verwunderlich, dass auch das 1:0 für Italien aus einer Standardsituation entstand. In der 24. Minute geht Diamantis Freistoß an die Latte und prallt an den Rücken von Keeper Muslera. Astori hatte dann kein Problem den Ball über die Linie zu drücken.

Uruguay spielte in der Folge gefälliger und erzielte in der 32. Minute den vermeintlichen Ausgleich. Cavani wurde jedoch zurecht wegen Abseits zurückgepfiffen.

In der 58. Minute dann der reguläre Ausgleich. Italien verliert an der Mittellinie den Ball, Gargani setzt Cavani ein und dieser schließt den schön gespielten Konter erfolgreich ab.

Von Italien war offensiv wenig zu sehen. So brauchte es, in Minute 74., eine weitere Standard Situation für die erneute Führung. Diamanti versenkte den Freistoß diesmal gleich direkt. Cavani ließ sich jedoch nicht lange bitten und egalisierte in der 78. Minute abermals die italienische Führung. Auch er verwandelte einen direkten Freistoß. Uruguay war danach näher am Siegtreffer, fallen wollte er jedoch nicht.

Nach 90 Minuten und einem Stand von 2:2 ging es damit in die Verlängerung. Wieder war Uruguay das aktivere Team mit mehr Torszenen. Nachdem jedoch sowohl Buffon wie auch Muslera in der Verlängerung ihre Kasten sauber hielten, folgte ein Elfmeterschießen.

Die Italiener, die noch gegen Spanien im Elfmeterschießen gescheitert waren, hatten diesmal das bessere Ende für sich. Vor allem weil Buffon 3 Elfmeter der Uruguayer parieren konnte.