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Messi-Comeback für Argentinien im März?

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In den vergangenen acht Ligaspielen des FC Barcelona hat Lionel Messi immer getroffen und hat auch deshalb längst wieder die Führung in der Torschützenliste der Primera Division übernommen. 21 Treffer stehen für den kleinen Argentinier nach 20 Einsätzen zu Buche, in denen Messi überdies noch zwölf Assists verzeichnen konnte.

Wenig überraschend hofft ganz Barcelona nun darauf, dass Messi seine beim 2:2 am Samstag gegen den FC Valencia kurz nach seinem zweiten Treffer aufgetretenen Oberschenkelprobleme in den Griff bekommt und am Mittwochabend (21 Uhr) im Halbfinal-Hinspiel der Copa del Rey gegen Erzrivale Real Madrid auflaufen kann.

Gegenstand von Hoffnungen ist Messi indes nicht nur in Barcelona, sondern auch in Argentinien. Seit der 3:4-Niederlage der Albiceleste im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2018 gegen den späteren Weltmeister Frankreich ist das Messi-Trikot von Argentinien nicht getragen worden.

Und es ist weiterhin fraglich, ob der 31-Jährige seinen bislang 128 Länderspielen (65 Tore) noch weitere hinzufügen wird.

Verbandsboss Claudio Tapia rechnet mit Messi-Rückkehr

Während sich Messi selbst weiterhin nicht öffentlich zu seiner Zukunft im Argentinien-Trikot äußert, zeigte such nun der der Präsident des argentinischen Fußballverbandes (AFA), Claudio Tapia, hinsichtlich eines Comebacks des Superstars sehr zuversichtlich:

“Wenn der Trainer ihn anruft, wird Messi dabei sein. Die Fußball-Welt will, dass er zurückkommt. Wichtig ist, dass wir wissen, wie wir Messi die Verantwortung entziehen und die Nationalmannschaft genießen können, sodass wir ihn auf dem Feld genießen.“

Zuvor hatte auch schon Argentiniens Trainerlegende Cesar Luis Menotti erklärt, fest mit der Rückkehr Messis spätestens zur Copa America im Sommer zu rechnen. Der mittlerweile 80 Jahre alte Weltmeister-Trainer warnte indes auch davor, sämtliche Hoffnungen wieder auf die Schultern Messis zu laden: „Ich hege keinen Zweifel, dass Messi dabei sein wird. Ich will aber nicht die Vorstellung bestärken, dass, wenn Messi kommt, wir gerettet sind.“

Auf der FIFA-Weltrangliste liegt die argentinische Nationalmannschaft übrigens nur mehr auf dem 11. Platz.

Trainer Scaloni kündigt Gespräche an

Am Rande der Auslosung der Copa America (14. Juni – 7. Juli), bei der Argentinien in der Vorrunde auf Kolumbien, Paraguay und die Gastnation Katar trifft, hatte der erst vor kurzem vom Interimscoach zum neuen Cheftrainer Argentiniens beförderte Lionel Scaloni angekündigt, das Gespräch mit Messi zu suchen.

Bereits im Vorfeld der internationalen Testspiele im März gegen Venezuela (22. März) und Marokko (26. März) will Scaloni die Bereitschaft des fünffachen Weltfußballers zur Rückkehr abklopfen.

Sollte Scaloni, der auch zuversichtlich ist, mit seiner Mission Erfolg haben, könnte Messi sein Comeback ausgerechnet in Madrid feiern – allerdings nicht im Estadio Santiago Bernabeu von Barcas Erzrivale Real, sondern im Wanda Metropolitano von Atletico Madrid.

Dort findet der Test gegen Venezuela statt, um den vielen Europa-Legionären die Strapazen einer langen Reise nach Südamerika zu ersparen.

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