Coronavirus: EM Playoff Schottland gegen Israel als Geisterspiel?

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Der Coronavirus ist nun in Europa angekommen und wirkt sich auch auf den Fußball auf nationaler und auch auf internationaler Ebene aus. In Italien werden bis 4. April 2020 sämtliche Begegnungen als Geisterspiele durchgeführt. Auch in der Schweiz finden bis mindestens 23. März 2020 keine Ligaspiele statt. In Israel wurden ebenfalls einige Liga-Spiele abgesagt, was auch im Hinblick auf die anstehenden Nations League Playoffs Auswirkungen haben könnte.

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Deutschland erwischt machbare Gruppe in Nations League

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Ein halbes Jahr vor Beginn der Zweitauflage der UEFA Nations League am 3. September sind am Dienstag die 14 Gruppen ausgelost wurden. Dabei konnte sich die deutsche Nationalmannschaft nicht über Lospech beklagen.

Die nach dem schwachen Abschneiden in der Nations League 2018/19 mit dem letzten Tabellenplatz eigentlich aus der obersten Division abgestiegene und nur aufgrund einer Reform doch unter den Top-Teams verbliebene DFB-Auswahl erwischte insbesondere aus dem ersten Lostopf mit der Schweiz die auf dem Papier einfachste Aufgabe. Der Niederlande, England und Portugal, die wie die Schweiz im Herbst 2018 ihre Gruppe gewonnen hatten, geht Deutschland dagegen aus dem Weg.

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Reform der Nations League: Deutschland kann Abstieg wohl vermeiden

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Auf die mit dem Aus nach der Vorrunde völlig verkorkste Weltmeisterschaft 2018 ließ die deutsche Nationalmannschaft im Herbst des vergangenen Jahres die nächste große Enttäuschung folgen.

Bei der ersten Auflage der UEFA Nations League 2018/19 belegte die DFB-Elf hinter der Niederlande und Frankreich den letzten Platz, der den Abstieg aus der Liga A zur Folge hatte bzw. gehabt hätte. Denn darum, beim nächsten Mal in der Nations League 2020/21 nur noch zweitklassig zu sein, kommt Deutschland nun offenkundig doch herum.

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Portugal mit Joao Felix in der Startelf?

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Am heutigen Mittwoch trifft Portugal im ersten UEFA Nations League Halbfinale vor eigenem Publikum in Porto auf die Schweiz. Im Estadio do Dragao, wo auch das Endspiel stattfindet, wollen die Gastgeber ihrer Favoritenrolle gerecht werden und einen durchwachsenen Start in die EM-Qualifikation 2020 mit zwei Heimunentschieden gegen die Ukraine (0:0) und Serbien (1:1) vergessen lassen.

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Kane im England-Kader für die Finalspiele der Nations League

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Englands Nationaltrainer Gareth Southgate hat am Donnerstag seinen Kader für die Nations League Endrunde benannt.

Für das Nations League Halbfinale am 6. Juni in Guimaraes gegen die Niederlande und das folgende Nations League Finale bzw. das Spiel um Platz drei gegen die Schweiz oder Portugal berief Southgate ein mit 27 Akteuren recht großes Aufgebot, das allerdings noch bis zum 27. Mai auf 23 Spieler reduziert werden muss.

Dass gleich sechs Spieler von Tottenham Hotspur sowie drei Profis des FC Liverpool am 1. Juni noch das Finale in der Champions League bestreiten, dürfte bei der Nominierung eines erweiterten Aufgebots ebenso eine Rolle gespielt haben wie die unklare Fitness von Spurs-Angreifer Harry Kane.

Der Mittelstürmer, der sich im Viertelfinale der Königsklasse gegen Manchester City am Knöchel verletzt hatte, hofft aber noch auf ein Mitwirken im Champions-League-Endspiel und könnte dann auch zur Nationalmannschaft reisen.

Selbiges gilt für Kanes aktuell ebenso außer Gefecht gesetzten Teamkollegen Harry Winks. Beiden will Southgate die Türe für einen Einsatz im England-Trikot so lange wie möglich offen halten.

https://twitter.com/England/status/1129008605229981696

Hudson-Odoi und Loftus-Cheek fehlen verletzt

Verletzungsbedingt nicht in den Kader geschafft haben es die beiden Chelsea-Talente Callum Hudson-Odoi und Ruben Loftus-Cheek, die laut Aussage von Southgate auf der Pressekonferenz am Donnerstag ansonsten auf jeden Fall dabei gewesen wären.

Während Hudson-Odoi schon länger wegen eines Muskelfaserrisses fehlt, zog sich der zuletzt formstarke Loftus-Cheek unter der Woche in einem Freundschaftsspiel eine Knöchelverletzung zu, die auch einen Einsatz im Finale der Europa League gegen den FC Arsenal verhindert.

Dass gleich vier englische Mannschaften in den Europapokal-Endspielen stehen, stellt Southgate zwar einerseits vor eine Herausforderung, doch andererseits freut sich der 48-Jährige, über Erfahrungen, die seiner Mannschaft bislang fehlten.

“Langfristig gesehen ist diese Konstellation für England überragend. Es sind unglaubliche Wochen für den englischen Fußball und wir freuen uns darauf, diese fortsetzen zu können.“

Mit dabei im 27-Mann-Kader ist auch Nathan Redmond, der sein erstes und bislang einziges Länderspiel im März 2017 bestritten, aber im Trikot des FC Southampton in den letzten Wochen überzeugende Leistungen abgeliefert und sich so für weitere Einsätze empfohlen hat.

Dagegen wurde Luke Shaw, dem auf der linken Abwehrseite Ben Chilwell und Danny Rose vorgezogen worden sind, trotz guter Auftritte bei Manchester United nicht nominiert (hier Nations League Wetten ansehen).

In EM-Quali voll auf Kurs

In der EM 2020 Quali geht es für England erst am 07. und 10. September gegen Bulgarien und den Kosovo weiter. In EM-Quali Gruppe A liegen die Three Lions nach 6 Punkten aus zwei Spielen klar an der Tabellenspitze und sind auf einem guten Weg zur EURO 2020.

Der vorläufige England-Kader für die Nations League im Überblick

Tor: Jack Butland (Stoke City), Jordan Pickford (Everton), Tom Heaton (Burnley)

Abwehr: Trent Alexander-Arnold, Joe Gomez (beide Liverpool), Ben Chilwell, Harry Maguire (beide Leicester City), Michael Keane (Everton), John Stones, Kyle Walker (beide Manchester City), Danny Rose, Kieran Trippier (beide Tottenham Hotspur)

Mittelfeld: Dele Alli, Eric Dier, Harry Winks (alle Tottenham Hotspur), Jordan Henderson (Liverpool), Ross Barkley (Chelsea), Declan Rice (West Ham), Fabian Delph (Manchester City), Jesse Lingard (Manchester United), James Ward-Prowse, Nathan Redmond (beide Southampton)

Angriff: Marcus Rashford (Manchester United), Jadon Sancho (Borussia Dortmund), Harry Kane (Tottenham Hotspur), Callum Wilson (AFC Bournemouth), Raheem Sterling (Manchester City)

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Roman Bürki vorerst nicht mehr für die Schweiz

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In den vergangenen Tagen durfte sich der Schweizer  Roman Bürki gleich über mehrere persönliche Auszeichnungen freuen. Zunächst wurde der Schlussmann von Borussia Dortmund von der Redaktion des “Kicker“ zum besten Torhüter des abgelaufenen Halbjahres gewählt und danach erhielt Bürki das gleiche Prädikat im Rahmen einer Umfrage des Fachblatts auch von den Bundesliga-Kollegen.

Der 28-Jährige hat fraglos eine starke Hinserie gespielt und sich nach dem in einigen Bereichen doch wackligen Vorjahr enorm gesteigert. Längst haben sich die Spekulationen, der BVB könnte etwa mit Timo Horn oder Kevin Trapp eine neue, starke Nummer eins verpflichten, erledigt.

Bürki gilt als BVB-Keeper der Zukunft und hat nun in einer durchaus bemerkenswerten Entscheidung untermauert, den persönlichen Fokus in den nächsten Monaten klar auf den Verein zu legen.

Rücktritt nach neun Länderspielen

“Es war mir immer eine echte Herzensangelegenheit und eine große Ehre, für mein Heimatland aufzulaufen“, machte Bürki auf der Webseite des BVB deutlich, erklärte aber dennoch nach bislang neun Länderspielen im Schweiz-Trikot einen zumindest vorübergehenden Rücktritt aus der Nationalmannschaft der Schweiz.

Bis auf Weiteres, insbesondere im Jahr 2019 mit dem Schwerpunkt auf der EM 2020 Qualifikation steht Bürki den Nati nicht zur Verfügung. Wichtig war Bürki aber zu betonen, dass es sich nicht um eine “Entscheidung gegen das Nationalteam, sondern eine für einen verstärkten Fokus auf den BVB und meine Gesundheit“ handelt (hier mehr zur Schweiz EM-Qualifikation 2020 erfahren).

Zudem möchte Bürki in der Nationalmannschaft auch Platz für nachrückende Talente machen: “Nicht zuletzt ist es mir auch ein Anliegen, jüngeren Torhütern die Chance zu geben, Erfahrung im Kreis der Nationalspieler und im Training von Nationalcoach Vladimir Petkovic sowie insbesondere Torhüter-Coach Patrick Foletti sammeln zu können.“

Für den Fall eines Engpasses im Tor der Nationalmannschaft würde Bürki, der Coach Petkovic schon vor längerem über seine Absicht informiert hatte, aber zur Verfügung stehen.

Auch ohne Bürki eine große Auswahl zwischen den Pfosten

Dass ein solches Szenario eintritt, ist indes wenig wahrscheinlich, verfügt die Schweiz doch über eine breite Auswahl an guten Torhütern. Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach) ist die klare Nummer eins, hinter der sich zuletzt nicht nur Bürki anstellen musste.

Auch Yvon Mvogo (RB Leipzig), Bürkis Dortmunder Backup Marvin Hitz und der gerade von der TSG 1899 Hoffenheim an den FC Augsburg verliehene Youngster Gregor Kobel verfügen über Bundesliga-Erfahrung, sind aber dennoch nur zweite Wahl.

Hinzu kommen mit Jonas Omlin vom FC Basel und David von Ballmoos von den Young Boys Bern zwei jeweils 24 Jahre alte und noch in der Heimat aktive Torhüter, die in jüngerer Vergangenheit eine gute Entwicklung genommen haben und auf ihre Chance in der Nati lauern.

Der Schweiz gelang im November der Einzug in das Nations League Halbfinale und trifft dort am 05. Juni 2019 auf den amtierenden Europameister Portugal (mehr zur Nations League Schweiz).

In der Qualifikation für die EURO 2020 wurde Schweiz in die EM-Quali Gruppe D gelost und spielt dort gegen Dänemark, Irland, Georgien und Gibraltar.

>> Alle EM 2020 Qualifikation Gruppen

FIFA berät in Task Force über globale Nations League

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Mit der Erweiterung der Weltmeisterschaft, die spätestens 2026 in den USA, Kanada und Mexiko, vielleicht auch schon vier Jahre zuvor in Katar mit 48 statt der bisherigen 32 Teilnehmer ausgetragen wird, hat die FIFA bereits eine insbesondere bei den Top-Nationen nicht unumstrittene Entscheidung gefällt.

Nun prüft der Weltverband weitere Änderungen bzw. Neuerungen, die nicht überall auf Zustimmung stoßen werden. Diskutiert wird derzeit sowohl über die Einführung einer globalen Nations League nach dem Vorbild der UEFA als auch über eine neue Klub-WM mit 24 Teilnehmern.

Lukratives Angebot aus Fernost

Hintergrund der Überlegungen ist ein publik gewordenes Angebot von bislang nicht bekannt gewordenen Sponsoren aus Fernost und der Golf-Region, die zur Investition von rund 25 Milliarden Euro in entsprechende neue Wettbewerbe bereit sein sollen.

Bereits im Frühjahr hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino auf dem Council des Weltverbandes den Versuch unternommen, die Vorschläge der Investoren zu forcieren. Insbesondere bei den europäischen Funktionären, zu denen unter anderem DFB-Präsident Reinhard Grindel zählt, war die Skepsis aber zu groß, sodass eine Entscheidung zunächst vertagt wurde.

Beim folgenden Council-Meeting im Oktober in Kigali/Ruanda wurde schließlich eine Task Force ins Leben gerufen, die sich intensiv und sehr konkret mit der Thematik auseinandersetzen soll.

Im November kam es zu einer ersten Telefonkonferenz des Gremiums, das vom ehemaligen Weltklasse-Spieler und heutigen FIFA-Vizegeneralsekretär Zvonimir Boban sowie Vertretern der sechs Konföderationen gebildet wurde. Und nun ist die Task Force in Paris erstmals zusammengekommen, um die Dinge zu besprechen.

Laut offizieller Verlautbarung sollen die nächsten drei Monate dazu genutzt werden, um die Machbarkeit der vorhandenen Idee, deren mögliche Umsetzung und schließlich auch die Rahmenbedingungen der potentiellen neuen Wettbewerbe zu eruieren.

Task Force holt Meinung von Spielern und Vereinen ein

In diesem Zusammenhang will die Task Force auch die Meinungen von Spielern, Vereinen und Vertretern der Ligen einholen. Insbesondere bei den großen Ligen Europas, etwa der Premier League, der Bundesliga und der Primera Division ist mit Ablehnung der Pläne insbesondere hinsichtlich einer erweiterten Klub-WM zu rechnen.

Vertreter der Top-Vereine haben in der jüngeren Vergangenheit mehrfach die aus ihrer Sicht ohnehin schon zu große Belastung der Top-Spieler beklagt und dürften kaum ihr Okay zu einem weiteren Wettbewerb geben, der mutmaßlich in einer ansonsten spielfreien Zeit, die dann zur Regeneration wegfiele, ausgetragen würde.

Eine globale Nations League könnte dagegen eher auf Zustimmung stoßen, wobei wesentliche Dinge hinsichtlich der Terminierung zu klären wären. Es ist jedenfalls kaum vorstellbar, dass europäische Vereine interkontinentale Länderspielreisen ihrer Profis während einer laufenden Saison absegnen würden.

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