Weichenstellung: Island will zur WM 2018

Veröffentlicht am Kategorien WM 2018 News - Quali & Endrunde

Nach der Europameisterschaft 2016 ist vor der Weltmeisterschaft 2018! Island hat in Frankreich für Furore gesorgt und Fußball-Geschichte geschrieben. Bis ins Viertelfinale stießen die Wikinger vor und besiegten auf ihrem Weg in die Top 8 Europas unter anderem das englische Nationalteam. Hauptverantwortlich für diesen Höhenflug war sicherlich auch Trainerfuchs Lars Lagerbäck. Der schwedische Coach hatte das Team 2012 übernommen und kontinuierlich weiterentwickelt.

Helgi Kolvidsson

Doch bereits vor der EM 2016 gab Lagerbäck bekannt, dass er nach dem Turnier seine Trainerlaufbahn beenden werde. Gesagt, getan. Anstelle des Erfolgscoaches wird in Zukunft sein bisheriger Assistent an der Seitenlinie sitzen. Heimir Hallgrimsson, gelernter Zahnarzt und ehemaliger Fußballer, wird das isländische Nationalteam in Zukunft betreuen.

Als neuer Co-Trainer wurde jetzt Helgi Kolvidsson vorgestellt. Der 44-Jährige, der die längste Zeit seiner Karriere als Aktiver und Trainer in Österreich verbrachte, arbeitete bereits in der EM-Vorbereitung als Scout und während der Endrunde als Spiele-Beobachter. Gemeinsam mit Hallgrimsson soll er nun Island zur Weltmeisterschaft 2018 führen.

Allerdings hat die Auslosung den Nordeuropäern nicht unbedingt die leichteste Gruppe beschert. In Gruppe I der WM-Qualifikation treffen die Isländer auf Kroatien, Türkei, Ungarn, Finnland und Kosovo.

Für einige Spieler haben sich die guten Leistungen bei der Fußball EM übrigens bereits bezahlt gemacht. Stürmer Johann Berg Gudmundsson wechselte Charlton Athletic zum FC Burnley und darf sich nächste Saison in der Premier League versuchen. Auch Ari Freyr Skulason machte den nächsten Schritt auf der Karriereleiter und wechselte von Odense in die belgische Liga zu KSC Lokeren. Ebenfalls nach oben ging es für Jon Dadi Bödvarsson: der Stürmer und einfache EM-Torschütze schaffte den Sprung von der 2. Bundesliga in die Premier League – von Kaiserslautern nach Wolverhampton.