Österreich: Zukunft von Hinteregger offen

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Den Fehlstart in die Österreich EM-Quali mit Niederlagen gegen Polen (0:1) und in Israel (2:4) hat die österreichische Nationalmannschaft im Juni zwar noch nicht reparieren können, doch immerhin hat sich die Ausgangslage wieder verbessert. Mit den Siegen gegen Slowenien (1:0) und in Nordmazedonien (4:1) liegt die Auswahl der Alpenrepublik auf dem dritten Platz bei nur einem Zähler Rückstand auf Israel.

Weil auch der zweite Platz hinter den schon etwas enteilten Polen für das EM-Ticket reichen würde, könnte dem Heimspiel am 10. Oktober gegen Israel schon entscheidende Bedeutung zukommen.

Zuvor aber muss am 6. September gegen Lettland der allseits erwartete Heimdreier gelandet werden und drei Tage später beim Gastspiel in Polen wäre der eine oder andere Bonuspunkt für das Erreichen der EM 2020 sicherlich nicht abträglich.

Hinteregger fehlt auf dem Augsburger Mannschaftsfoto

Bis dahin gilt es für die österreichischen Nationalspieler, sich in ihren Vereinen für eine Nominierung zu empfehlen, wobei einige Auswahlspieler noch nicht sicher wissen, wer kommende Saison ihr Arbeitgeber ist. Das gilt insbesondere für Martin Hinteregger, der in der Rückrunde der abgelaufenen Spielzeit vom FC Augsburg an Eintracht Frankfurt verliehen war und in der Folge nie einen Hehl daraus machte, liebend gerne beim hessischen Europa-League-Halbfinalisten bleiben zu wollen.

Allerdings steht diesem Wunsch ein bis 2021 laufender Vertrag in Augsburg gegenüber und obwohl Hintereggers Willen, nicht mehr für den FCA aufzulaufen, hinlänglich bekannt ist, hängt der Transfer in der Schwebe. Frankfurt soll bislang zehn Millionen Euro Ablöse für den 26 Jahre alten Innenverteidiger geboten, Augsburg diese Offerte aber abgelehnt haben.

Nun vermeldet die “Hessische Rundschau“ zwar, dass die SGE ihr Angebot auf zwölf Millionen Euro erhöht haben soll, doch ein Abschluss steht dennoch wohl nicht unmittelbar bevor.

Dass Hinteregger doch noch einmal für Augsburg spielen wird, ist indes immer schwerer vorstellbar. So fehlte der 37-fache Nationalspieler Österreichs offenbar aus eigenem Antrieb, als in Augsburg das Mannschaftsfoto für die neue Saison geschossen wurde.

Hinteregger verlieh damit seinem Wechselwunsch nochmals Nachdruck, doch dass sich der FCA in Person des als harten Verhandlungsführer bekannten Sportdirektors Stefan Reuter davon beeinflussen lässt, ist nicht zu erwarten.

Alaba eine von mehreren Optionen bei Barca?

Unterdessen berichtet die in Barcelona ansässige Sportzeitung “Mundo Deportivo“, dass sich David Alaba im Fokus des FC Barcelona befinden soll. Die Katalanen haben den Linksverteidiger offenbar als Alternative zu Jordi Alba auf der Liste, für den bislang ein gleichwertiger Ersatz fehlte und der mit mittlerweile 30 Jahren auch nicht jünger wird.

Neben Alaba gelten in diesem Zusammenhang aber auch Júnior Firpo von Betis Sevilla und Raphaël Guerreiro von Borussia Dortmund als Kandidaten. Bei beiden dürften die Chancen auf eine Verpflichtung größer sein als beim bis 2021 an den FC Bayern München gebundenen Alaba, den der deutsche Rekordmeister kaum abgeben wird, zumal der Kader aktuell ohnehin noch eher dünn besetzt ist.

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