Nationaltrainer von Österreich? Für Adi Hütter “sicherlich reizvoll“

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Während der Corona-Pause hat der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) den Vertrag Nationaltrainer Franco Foda verlängert. Das neue Arbeitspapier des 54 Jahre alten Deutschen läuft nun bis zum Ende der WM 2022 Qualifikation.

Sollte sich Österreich für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar qualifizieren, verlängert sich der Vertrag automatisch bis zum Ende des Turniers im Dezember 2022.

Seit 2018 in Frankfurt

Mittelfristig, im Fußball sogar eher langfristig ist also geklärt, wer die Verantwortung für die österreichische Nationalmannschaft tragen wird. Sollte sich Foda nach oder bei entsprechenden Entwicklungen womöglich auch während des Vertragszeitraums verabschieden, stünde der ÖFB vor einer Nachfolgersuche, bei der mutmaßlich auch wieder der Name Adi Hütter fallen würde.

Der 50-Jährige, der nach Meistertiteln in der österreichischen Heimat mit Red Bull Salzburg und in der Schweiz mit den Young Boys Bern inzwischen seit Sommer 2018 erfolgreich bei Eintracht Frankfurt arbeitet, ließ gegenüber dem “Kicker“ durchblicken, sich eines Tages dies Rolle als österreichischer Nationaltrainer vorstellen zu können und das nicht erst kurz vor der Verrentung: „Mit einem Gehstock möchte ich dieses Amt nicht angehen. Aber zum richtigen Zeitpunkt wäre das sicherlich reizvoll. Es ist eine Ehre, in seinem Heimatland Teamchef zu sein. Das könnte einmal ein Ziel sein.“

Aktuell freilich besitzt Hütter in Frankfurt noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 und weil man bei der Eintracht mit der Arbeit des einst 15 Mal für die österreichische Nationalmannschaft aufgelaufenen Fußball-Lehrers sehr zufrieden ist, steht seit geraumer Zeit eine Verlängerung im Raum. Ob es noch vor Beginn der neuen Saison, die wohl am 18. September starten wird, dazu kommt, ist allerdings offen.

Hütter schließt eine Pause nicht aus

Ausgeschlossen hat Hütter derweil, die Eintracht noch im Sommer 2020 zu verlassen: „Mir liegt kein Angebot vor, deshalb mache ich mir darüber keine Gedanken. Fakt ist, dass ich noch einen Vertrag habe. Deswegen gehe ich zu 100 Prozent davon aus, dass ich hier sein werde.“

Zugleich deutete der gebürtige Voralberger aber auch an, sich womöglich während seiner Trainerkarriere eine Auszeit gönnen zu wollen: “Mittlerweile bin ich seit zwölf Jahren im Trainergeschäft und habe knapp über 500 Spiele absolviert, das geht an die Substanz. Irgendwann muss ich mich fragen: Geht das immer so weiter? Noch habe ich genug Power und Punch. Aber es gibt schon Trainer, die mal ein halbes Jahr Pause einlegen.“

Klar ist, dass man in Österreich den weiteren Weg Hütters genau verfolgen wird. Und sollte eines Tages ein Nachfolger für Foda gesucht werden, weiß man ja um die grundsätzliche Bereitschaft Hütters. Ob dieser dann auch verfügbar ist, steht freilich auf einem anderen Blatt.

Bei der EM 2021 bekommt es das ÖFB-Team mit den Niederlanden, der Ukraine und einem Playoff Sieger zu tun. Aktuelle Österreich EM 2021 Wetten könnt ihr euch auf der verlinkten Seite ansehen.

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