Bleibt der Deutsche Gernot Rohr weiterhin Trainer von Nigeria?

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Mit einem perfekt getretenen Freistoß in der fünften Minute der Nachspielzeit zum 2:1-Siegtreffer für Algerien hat Riyad Mahrez den nigerianischen Traum vom Endspiel bei der Afrikameisterschaft 2019 in Ägypten auf bittere Art und Weise platzen lassen.

Weil kurz nach dem Freistoßtreffer der Abpfiff erfolgte, hatte Nigeria keine Chance mehr, das Halbfinal-Aus zu vermeiden. Die riesige Enttäuschung im Lager des Super Eagles war natürlich nachvollziehbar, zumal eigentlich bereits alles auf eine Verlängerung hindeutete, als Wilfred Ndidi 18 Meter vor dem eigenen Tor einen unnötigen Freistoß verursachte.

Trainer Gernot Rohr sprach nach der Partie von einem großen Kampf seiner Mannschaft und kündigte an, nun unbedingt zumindest das kleine Finale gewinnen zu wollen. Im Spiel um den dritten Platz treffen die Spieler im Nigeria-Trikot am Mittwochabend auf Tunesien. 

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Deutschland bei Olympia 2020 mit Lukas Podolski?

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Schon mit dem Erreichen des Halbfinales der U21-Europameisterschaft 2019 in Italien und San Marino hat sich die deutsche Mannschaft, die dann im Endspiel gegen Spanien mit 1:2 den Kürzeren gezogen hat, die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2020 in Tokio gesichert.

Dann dürfen aus dem 23-Mann-Kader der gerade absolvierten Europameisterschaft allerdings altersbedingt nur noch zwölf Akteure mitwirken. Darüber hinaus hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, drei Spieler zu nominieren, die älter als 23 sind.

Und wie 2016, als neben den Zwillingen Lars und Sven Bender auch Nils Petersen im deutschen Team mitwirkte, wird der DFB aller Voraussicht nach auch 2020 von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

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Kamerun trotz Afrika Cup-Aus weiter mit Clarence Seedorf?

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Mit der ebenso knappen wie bitteren Niederlage in einem spannenden Afrika Cup Achtelfinale gegen Nigeria (2:3) ist der Traum Kameruns von der erfolgreichen Titelverteidigung des 2017 gewonnenen Afrika Cups frühzeitig zerplatzt.

Mit dem Scheitern verbunden sind einige grundsätzliche Fragen nach der Zukunft der Unzähmbaren Löwen, die 2021 die nächste Auflage der afrikanischen Kontinentalmeisterschaft ausrichten und dann natürlich wieder um den Titel mitmischen wollen.

So erwarten nicht wenige Beobachter, dass dem erst seit August 2018 amtierende Nationaltrainer Clarence Seedorf schon wieder das Vertrauen entzogen wird.

Der 87-fache Nationalspieler im Niederlande-Trikot, dessen Verpflichtung nach der verpassten WM 2018 für eine Aufbruchstimmung gesorgt hatte, machte nach dem Achtelfinal-Aus aber deutlich, um seinen Job kämpfen zu wollen und betonte ebenso wie die kamerunische Torwartlegende Joseph-Antoine Bell den in einigen Bereichen vorhandenen Handlungsbedarf. 

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Peru erstmals seit 1975 im Finale der Copa America

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Nach einer 0:3-Niederlage gegen Kolumbien verlief die Generalprobe Perus vor der Copa America nicht wirklich vielversprechend. Und auch ins Turnier selbst kam die peruanische Auswahl mit einem torlosen Remis gegen Venezuela mehr schlecht als recht. Zwar wurde danach Bolivien mit 3:1 besiegt, doch das 0:5 im letzten Gruppenspiel gegen Brasilien war direkt wieder ein Dämpfer, sodass das Selbstvertrauen vor den gleichwohl erreichten K.o.-Spielen nicht das größte war.

Im Viertelfinale aber präsentierten sich die Rojiblancos defensiv deutlich stabiler und hatten nach torlosen 120 Minuten letztlich im Elfmeterschießen gegen das favorisierte Uruguay die Nase vorne. Doch damit nicht genug, setzte sich Peru im folgenden Halbfinale auch gegen Chile durch und das auf bemerkenswerte Art und Weise mit 3:0.

Edison Flores und Yoshimar Yotun schossen bereits vor der Pause eine 2:0-Führung heraus, ehe Paolo Guerrero in der Nachspielzeit endgültig den Sack zumachte und in ganz Peru für großen Jubel sorgte. Denn erstmals seit 1975 ist es der peruanischen Nationalelf wieder gelungen, ins Finale um die Copa America einzuziehen. Damals setzte sich Peru gegen Kolumbien durch und holte die zweite Südamerikameisterschaft nach 1939, als diese noch in einem Ligasystem ermittelt wurde.

Peru mit positiver Entwicklung

2019 deutete im Vorfeld wenig auf diesen Erfolg hin, der mit dem Titelgewinn sogar noch getoppt werden könnte, wobei Gastgeber Brasilien im Endspiel natürlich eine extrem hohe Hürde darstellt. Allerdings war in den vergangenen Jahren schon ein gewisser positiver Trend erkennbar. In der FIFA-Weltrangliste ist Brasilien auf dem 3. Rang und Peru auf dem 21. Platz zu finden.

Den dritten Plätzen bei der Copa America 2011 und 2015 folgte bei der Jubiläumsausgabe 2016 zwar ein unglückliches Viertelfinal-Aus nach Elfmeterschießen gegen Kolumbien, doch dafür konnte sich Peru erstmals seit 1986 für eine WM-Endrunde qualifizieren. 2018 in Russland war indes in einer starken Gruppe hinter Frankreich und Dänemark schon frühzeitig Schluss.

Daran konnte letztlich auch Paolo Guerrero, dessen Doping-Sperre kurzfristig für die Weltmeisterschaft ausgesetzt wurde, nichts ändern. Immerhin erzielte der ehemalige Bundesliga-Legionär (FC Bayern München, Hamburger SV) beim 2:0-Sieg im finalen Gruppenspiel gegen Australien den zweiten peruanischen Treffer.

Guerrero hat aber nicht nur damit seinen Platz in den Geschichtsbüchern des peruanischen und südamerikanischen Fußballs sicher. Vielmehr teilte der Kontinentalverband CONMEBOL nach dem Halbfinal-Coup gegen Chile mit, dass der mittlerweile 35 Jahre alte Angreifer mit seinem insgesamt 13.

Treffer bei einer Südamerikameisterschaft zum gefährlichsten noch aktiven Spieler der Copa America avanciert ist. Guerrero war freilich weit davon entfernt, sich selbst in den Vordergrund zu rücken, sondern hob die Teamleistung hervor: „Ich bin sehr stolz auf meine Teamkameraden. Ich habe mich sehr über die Leistung der Mannschaft gefreut.“

Holt Guerrero auch die Torjägerkanone?

Im Endspiel gegen Brasilien kann der für Internacional Porto Alegre aktive Wahl-Brasilianer seine Führung in der Aktivenliste ausbauen. Zugleich geht es dann auch noch um den Titel des Torschützenkönigs.

Vor dem Finale und dem Spiel um Platz drei haben 13 Spieler zwei Tore erzielt. Guerrero und Teamkollege Flores sowie die Brasilianer Everton, Philippe Coutinho und Roberto Firmino können ebenso noch nachlegen wie der Argentinier Lautaro Martinez und die beiden Chilenen Eduardo Vargas und Alexis Sanchez.

Copa America: Titel-Traum für Messi geplatzt

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Der Traum vom ersten Titel mit der argentinischen A-Nationalmannschaft ist für Lionel Messi erneut geplatzt. Nach der 0:2-Niederlage im Halbfinale der Copa America 2019 gegen Brasilien stehen für den mittlerweile 32 Jahre alten Argentinier weiterhin “nur“ der Gewinn der U20-Weltmeisterschaft 2005 sowie die Gold-Medaille bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking zu Buche.

Der große Wurf mit der Albiceleste, der mit den verlorenen Finals bei der WM 2014 sowie den südamerikanischen Kontinentalmeisterschaften 2015 und 2016 mehrfach nahe war, ist aber abermals nicht gelungen.

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Deutsches U21-Team vor Neuaufbau

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Der Traum von der Titelverteidigung lebte bis zum Schluss, doch letztlich musste sich die deutsche U21-Nationalmannschaft im Finale der U21 Europameisterschaft in Italien und San Marino einer starken spanischen Elf mit 1:2 geschlagen geben, die sicherlich nicht unverdient triumphierte.

Während es für die Spieler nun erst einmal in den wohlverdienten Urlaub geht, ehe dann der Einstieg in die Saisonvorbereitung bei den jeweiligen Klubs geplant ist, steht der DFB vor der schwierigen Aufgabe, eine neue U21 auf die Beine zu stellen, die die Erfolge der letzten Jahre bestätigen kann.

Erfolgstrainer Stefan Kuntz besitzt noch einen Vertrag bis nach den Olympischen Spielen 2020 in Tokio, für die sich Deutschland mit dem Halbfinal-Einzug bei der U21-EM qualifiziert hat. Den 56-Jährigen, der langfristig auch als Kandidat für die Nachfolge von Bundestrainer Joachim Löw gesehen wird, würde der DFB liebend gerne an sich binden. Entsprechende Gespräche mit DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius stehen zumindest schon im Terminplan.

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Bleibt Erfolgscoach Stefan Kuntz bis zur nächsten U-21 EM?

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Als der Deutsche Fußball-Bund (DFB) im August 2016 Stefan Kuntz mit der Nachfolge von Horst Hrubesch als Trainer der U21-Nationalmannschaft betraute, war bundesweit reichlich Skepsis zu spüren.

Durchaus aus gutem Grund, hatte Kuntz doch zuvor nach Stationen mit durchwachsenem Erfolg bei Borussia Neunkirchen, beim Karlsruher SC, bei Waldhof Mannheim und bei LR Ahlen doch zwölf Jahre lang nicht als Trainer gearbeitet und offen ausgesprochen, nicht mehr in diesem Beruf arbeiten zu wollen.

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