Löw überrascht mit Philipp Max und Felix Uduokhai im DFB-Aufgebot

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Nach einem durchwachsenen Start in die neue Länderspielsaison mit Unentschieden im September gegen Spanien und in der Schweiz (jeweils 1:1) sowie im Oktober gegen die Türkei und die Schweiz (jeweils 3:3) bei lediglich einem Sieg in der Ukraine (2:1) hofft die deutsche Nationalmannschaft auf einen positiven Abschluss des Jahres 2020.

Im Fußball Testspiel gegen Tschechien (11. November) sowie in den letzten beiden Spielen der Nations League gegen die Ukraine (14. November) und in Spanien (17. November) hat die DFB-Elf aber noch drei Gelegenheiten, auch im Hinblick auf die Europameisterschaft 2021 im nächsten Sommer für bessere Stimmung zu sorgen.

Um die Belastung insbesondere für die im Verein auch international geforderten Akteure zu verteilen, hat Bundestrainer Joachim Löw wieder einen erweiterten DFB-Kader mit 29 Spielern nominiert.

Mit Manuel Neuer, Serge Gnabry, Leon Goretzka, Joshua Kimmich und Leroy Sané reisen fünf Profis des FC Bayern München sowie mit Matthias Ginter, Toni Kroos und Timo Werner drei weitere in der Champions League geforderte Spieler erst am Donnerstag, also nach dem Test gegen Tschechien an. Möglich, dass im Gegenzug dann bereits andere Spieler abreisen.

Can und Reus fehlen

Gar nicht mit dabei sind mit Niklas Süle und Kai Havertz zwei positiv auf Corona getestete Akteure, die ansonsten fest zum Kreis der DFB-Auswahl gehören. Ebenfalls nicht nominiert wurden Emre Can und Marco Reus.

Während bei Can die gerade erst beendete, 14-tätige Quarantäne ebenfalls nach einer Corona-Infektion der Grund sein dürfte, könnte Reus nach langer Verletzungspause eine schöpferische Pause erhalten, um nicht Gefahr zu laufen, bei zu hoher Belastung direkt wieder aussetzen zu müssen. Weil Reus aber deshalb schon im Oktober pausiert hatte, kommt die neuerliche Nicht-Nominierung unerwartet.

Zum ersten Mal zum Kader der Nationalmannschaft gehören unterdessen Innenverteidiger Felix Uduokhai vom FC Augsburg und dessen ehemaliger Vereinskollege Philipp Max, der seit dieser Saison für die PSV Eindhoven aufläuft und eine weitere Alternative für die linke Abwehrseite darstellt.

Mit Nico Schulz, Marcel Halstenberg und Robin Gosens steht zwar drei andere Linksverteidiger im Kader, die zuletzt aber allesamt verletzt bzw. angeschlagen waren. Wahrscheinlich, dass Uduokhai und Max gegen Tschechien zu ihrem Debüt im Deutschland-Trikot kommen. Dann könnten mit Florian Neuhaus, Jonas Hofmann und Mo Dahoud auch die Debütanten vom Oktober weitere Gelegenheit erhalten, Länderspielerfahrung zu sammeln.

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Das deutsche Aufgebot im Überblick

Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München), Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt), Bernd Leno (FC Arsenal), Oliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim)

Abwehr: Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Robin Gosens (Atalanta Bergamo), Marcel Halstenberg, Benjamin Henrichs (beide RB Leipzig), Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain), Robin Koch (Leeds United), Philipp Max (PSV Eindhoven), Antonio Rüdiger (FC Chelsea), Nico Schulz (Borussia Dortmund), Niklas Stark (Hertha BSC), Jonathan Tah (Bayer 04 Leverkusen), Felix Uduokhai (FC Augsburg)

Mittelfeld: Nadiem Amiri (Bayer 04 Leverkusen), Julian Brandt, Mahmoud Dahoud (beide Borussia Dortmund), Leon Goretzka, Joshua Kimmich (beide FC Bayern München), Ilkay Gündogan (Manchester City), Jonas Hofmann, Florian Neuhaus (beide Borussia Mönchengladbach), Toni Kroos (Real Madrid)

Angriff: Luca Waldschmidt (Benfica Lissabon), Timo Werner (FC Chelsea), Leroy Sané, Serge Gnabry (beide FC Bayern München)

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