WM Teilnehmer – Teamcheck Frankreich

Zum EM Teamprofil 2016 von Frankreich

1998 verzauberte Frankreich die Welt. Im eigenen Land führte Zinedine Zidane sein Land zum verdienten WM-Teil. Zwei Jahre später legte Frankreich nach und gewann auch noch die EM. Dann schien der Zauber verflogen zu sein, doch 2006 schaffte es Frankreich völlig überraschend wieder ins Endspiel. Seitdem konnte man nicht mehr viel Positives über Frankreich berichten. Vielleicht ist die Zeit wieder reif für eine Überraschung.

Die WM 2014 Spiele von Frankreich in der Übersicht

Frankreich will an alte Erfolge anschließen

Die wichtigsten Spieler der „Bleus“

Der Spieler mit dem größten Potenzial wurde vor einigen Monaten Fußballer des Jahres in Europa und verdient sein Geld in der deutschen Bundesliga: die Rede ist natürlich von Starspieler Franck Ribery. Allerdings konnte er in der Nationalmannschaft schon seit geraumer Zeit nicht mehr so auftrumpfen wie für den FC Bayern München. Daher müssen wohl der talentierte Paul Pogba oder Real Madrid-Stürmer Karim Benzema Verantwortung übernehmen, und die Mannschaft führen. Frankreich verfügt zudem über eine ganze Reihe weiterer hervorragender Spieler, die bei der WM den Sprung zur Weltklasse schaffen könnten.

Die letzten Ergebnisse von Frankreich

Unvergessen in Frankreich und dies nicht gerade im positiven Sinne ist die WM 2010. Damals rebellierten die Spieler und Frankreich schied sang- und klanglos in der Vorrunde aus. Es war der Tiefpunkt der „Les Bleus“. Einige Spieler, wie z.B. Patrice Evra oder eben Ribery, wurden nach dem Turnier sogar suspendiert. Bei der EM 2012 lief es dann wieder besser. Mit dem Titel hatte Frankreich allerdings nichts zu tun. Spanien und Italien waren übermächtig. In der Qualifikation für die WM in Brasilien benötigte Frankreich die Relegation, konnte sich hier aber letztlich souverän gegen die Ukraine durchsetzen. Frankreich ist wie ein Puzzle: Wenn die Teile zusammenpassen, ist die Mannschaft extrem stark. Sollten sie es nicht, hat Frankreich keine Chance gegen die Spitzenteams.

Franck Ribery will weit kommen
Wikimedia, Дмитрий Неймырок (CC BY-SA 3.0)

Die Stärke der heimischen Liga

Die französische Topliga hat nicht das Niveau der großen drei, Spanien, Deutschland und England. Allerdings könnte sich künftig etwas daran ändern, da sowohl Paris St. Germain als auch der AS Monaco damit begonnen haben, mit viel Geld aufzurüsten. Die besten französischen Spieler stehen hier allerdings nicht unter Vertrag. Sie verdienen bei Europas Besten ihr Geld. Vereinfacht gesagt: Die französische Liga ist nicht stark genug, um der Nationalmannschaft durch ein dauerhaft hohes Wettkampfniveau zu helfen. Sie ist allerdings auch nicht so schwach, dass die ein Problem werden würde.

Die Gruppe von Frankreich bei der Weltmeisterschaft in Brasilien

Die Losfee hat es gut gemeint mit der französischen Fußballnationalmannschaft. In der Gruppe E bekommen es Ribery, Nasri und Kollegen mit Außenseiter Honduras, Ecuador und der Schweiz zu tun. Im Normalfall sollte die Elf von Didier Deschamps die Vorrunde überstehen und in die nächste Runde einziehen. Dort würde dann möglicherweise Argentinien warten. Den genauen Spielplan sowie die Tabelle zur Gruppe E gibt es hier.

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