Südamerika-Quali zur WM 2018 (CONMEBOL)

Es sind die ganz großen Namen des Weltfußballs: Brasilien, Argentinien oder auch Uruguay. Sie alle reisen zu den Weltmeisterschaften nicht nur, um an der Endrunde teilgenommen zu haben. Sie wollen den Titel gewinnen. Doch bevor es soweit ist, müssen die südamerikanischen Teams erst einmal die Qualifikation meistern.

Die WM 2018 Quali in Südamerika wird von der südamerikanischen Fußball-Konföderation CONMEBOL organisiert. Dabei geht es um vier sichere Startplätze sowie um die Chance, dass sich auch ein fünftes Team über das Playoff für die WM-Endrunde 2018 in Russland qualifiziert.

Folgende Mannschaften nehmen an der Südamerika-Quali zur WM 2018 teil (die fett markierten Teams sind fix für die WM 2018 qualifiziert):

Argentinien Brasilien
Chile Kolumbien
Peru Venezuela
Bolivien Paraguay
Uruguay Ecuador

Die erste Runde der WM 2018 CONMEBOL Qualifikation

Die WM 2018 Qualifikation der südamerikanischen Teams hat das wohl einfachste Verfahren aller Modi auf den unterschiedlichen Kontinenten auf der Erde. Die zehn Teams spielen gemeinschaftlich eine Gruppenphase in der ersten Runde. Schon in jener werden die vier fixen Startplätze vergeben. Die Gruppenphase folgt weitgehend dem klassischen FIFA-WM-Reglement: Jeder spielt gegen jeden, es gibt dabei ein Hin- und ein Rückspiel.

Spielplan

Die südamerikanische Qualifikation zur WM 2018 in Russland läuft bereits seit dem Herbst 2015, pro Team werden insgesamt 18 Partien ausgetragen. Hier findest du alle Spieltage im Überblick:

Tabelle der CONMEBOL WM-Quali 2018

Die vier Teams, die am Ende der Gruppenphase ganz vorne stehen, haben ihr Ticket für die WM 2018 in Russland gelöst. Bereits Ende März 2017 hat sich die brasilianische Nationalmannschaft für die Endrunde in Russland qualifiziert.

Bei Punktgleichheit entscheidet übrigens erst die Tordifferenz, dann die Zahl der erzielten Tore und schließlich der direkte Vergleich. Historisch gesehen sind Argentinien und Brasilien die erfolgreichsten Starter. So sieht die aktuelle Tabelle zur südamerikanischen WM-Quali aus:

Diese Zwischenstände offenbaren einen besonderen Charme der südamerikanischen WM Qualifikation – es gibt so viele große Teams und so wenig Plätze: Praktisch immer erwischt es einen großen Namen.

Die zweite Runde: Die interkontinentalen Playoffs

Für den Fünfplatzierten der Gruppenphase geht die WM 2018 CONMEBOL Qualifikation allerdings noch ein wenig weiter. Dieser muss in den interkontinentalen Playoffs gegen den Sieger aus der Ozeanischen Zone OFC antreten. Es gibt ein Hin- und ein Rückspiel. Steht es Remis nach beiden Partien, entscheidet die Zahl der erzielten Auswärtstore. Ist auch das Torverhältnis identisch, so gibt es Verlängerung und Elfmeterschießen.

Historisch gesehen war das südamerikanische Team in den Playoffs sehr stark und konnte sich in aller Regel durchsetzen. Allerdings gab es zuletzt einige Achtungserfolge von Startern aus der Ozeanischen Zone. Australien, das inzwischen in der asiatischen Qualifikation antritt, setzte sich beispielsweise 2006 gegen Uruguay durch.

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