EM-Teilnehmer kassieren hohe Prämien

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115 Tage sind es noch bis zum Start der Endrunde. Und schon jetzt hat sich für die 24 EM 2016 Teams die Qualifikation ausgezahlt. Denn die UEFA wird über 300 Millionen Euro an Prämien an die einzelnen Verbände ausschütten. Eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den letzten Endrunden, die natürlich auch mit der Aufstockung der Teams zusammenhängt. Bei der EM 2012 in Polen & der Ukraine betrugen die Preisgelder noch 196 Millionen, vier Jahre davor in Österreich & der Schweiz sogar „nur“ 184 Millionen Euro.

2016 bringt bereits der Antritt jedem Team acht Millionen Euro – da kann man dann ruhig auch mal ein besseres Hotel buchen. Ein Sieg und somit drei Punkte in einer der EM 2016 Gruppen bringt zusätzlich eine Million Euro, ein Remis wird immerhin mit 500.000 Euro belohnt. In der K.o.-Phase wird das Preisgeld dann noch einmal erhöht. Das Erreichen des Achtelfinales bringt 1,5 Millionen Euro, weitere 2,5 Millionen Euro gibt es für das Viertelfinale. Halbfinalisten erhalten von der UEFA je vier Millionen Euro.

Der neue Champion bekommt für seinen Titel weitere acht Millionen Euro, der Verlierer des Finales muss sich mit fünf Millionen Euro zufrieden geben. Bei einer perfekten Endrunde kann ein Verband also inklusive Antrittsgeld 27 Millionen Euro einnehmen. Mit dem eingenommenen Preisgeldern muss der Verband einerseits die Kosten für Vorbereitung und Turnieraufenthalt decken, andererseits werden auch Prämien an die Spieler ausgeschüttet. So bekam beispielsweise jeder spanische Europameister 2012 rund 300.000 Euro. Die deutschen Kicker hatten für das Erreichen des Halbfinales je 100.000 Euro kassiert.