DFB-Bundestrainer Löw erfreut über Sane-Wechsel

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An leere Ränge in den Stadien musste man sich in den vergangenen Wochen gezwungenermaßen gewöhnen. Außer vor geblieben sind dabei allerdings nicht nur die Fans, sondern auch für Bundestrainer Joachim Löw blieb im Endspurt der Bundesliga kein Platz in den Stadien.

Das vom FC Bayern München klar mit 4:2 gegen Bayer Leverkusen gewonnene Finale des DFB-Pokals sah Löw nun aber von der Tribüne des Berliner Olympiastadions aus und konnte sich dabei vor Ort ein Bild von zahlreichen Nationalspielern machen, die über neun Monate nach den letzten Länderspielen im November Ende August für den Auftakt der Nations League Liga A gegen Spanien (3. September) und in der Schweiz (6. September) zusammenkommen sollen.

Sane ein “sehr, sehr guter Transfer“

Dann wird aller Voraussicht nach auch Leroy Sane wieder dem Kader der deutschen Nationalmannschaft angehören. Der Offensivmann, der nach einem im August 2019 erlittenen Kreuzbandriss wieder fit ist, wird nach seinem vergangene Woche offiziell über die Bühne gebrachten Wechsel von Manchester City zum deutschen Rekordmeister dann erstmals als Profi des FC Bayern zur DFB-Auswahl reisen.

Und das durchaus zur Freude von Löw, der am Rande des Pokalfinales bei “Sky“ die Rückkehr des ehemaligen Schalkers in die Bundesliga positiv bewertete. „Ich freue mich wie alle hier in Deutschland, dass so ein Spieler, der mit solchen Fähigkeiten und Qualitäten gesegnet ist, in Deutschland spielt“, so Löw, der Sane als einen „sehr, sehr guten Transfer“ bezeichnete. Unsere Redaktion hält Sané übrigens für Deutschlands EM 2021 Star.

Löw plant ohne Müller, Boateng und Hummels

Während der 24-Jährige, der bei der WM 2018 für viele Experten überraschend im Aufgebot der DFB-Auswahl fehlte, in den Planungen Löws für die nächsten Jahre eine wichtige Rolle einnimmt, gilt das für ein bereits im März 2019 ausgemustertes Trio nicht mehr.

Seit der Ausmusterung von Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller mussten Löw und auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff schon mehrfach Fragen nach einem möglichen Comeback der drei Weltmeister von 2014 im Deutschland-Trikot beantworten.

An der Antwort hat sich in den vergangenen knapp eineinhalb Jahren allerdings trotz guter bis sehr guter Leistungen des Trios nichts verändert. „Grundsätzlich kann man ja nie so weit vorausschauen“, hielt sich Löw in der “ARD“ zwar ein kleines Hintertürchen offen, plant bei normaler Entwicklung der nächsten Monate nicht damit, Boateng, Hummels oder Müller für die EM 2021 oder auch die WM 2022 zurückzuholen.

„Wir haben uns vor eineinhalb Jahren entschieden, einen anderen Weg zu gehen, das war nicht einfach“, unterstrich der 60-Jährige, dass eine Grundsatzentscheidung getroffen wurde. Sofern es nicht zu Verletzungen kommt, sieht Löw auch keinen Grund, daran zu rütteln, wenngleich weiterhin nichts völlig ausgeschlossen ist.

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