Argentinien-Kader vs. Chile und Mexiko ohne gesperrten Messi

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Sechs Wochen nach dem dritten Platz bei der Copa America, mit dem das Warten auf den ersten Titel seit dem Gewinn der südamerikanischen Kontinentalmeisterschaft 1993 weitergeht, startet die argentinische Nationalmannschaft Anfang September in die neue Saison.

Während einer USA-Reise trifft die Albiceleste zunächst am 5. September in Los Angeles auf Chile und fünf Tage später in San Antonio auf Mexiko.

Ohne Messi, di Maria und Agüero

Argentinien-Trainer Lionel Scaloni nominierte für die beiden internationalen Freundschaftsspiele einen 27-köpfigen Kader, in dem einige prominente Namen fehlen. Nicht dabei ist Kapitän Lionel Messi, der in Folge seiner nach dem Aus bei der Copa America heftigen Kritik am südamerikanischen Verband CONMEBOL für drei Monate gesperrt wurde.

Ebenfalls nicht nominiert wurden mit Angel di Maria und Sergio Agüero zwei weitere Eckpfeiler, was den Testcharakter der ersten Länderspiele der neuen Saison unterstreicht.

So berief Scaloni mit Leonardo Balerdi, Nicolas Figal, Nicolas Dominguez, Lucas Ocampos, Lucas Martinez Quarta, Alexis Mac Allister und Adolfo Gaich gleich sieben Spieler erstmals, die alle auf ihr Debüt im Argentinien-Trikot hoffen dürfen.

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Zurück gekehrt in den Kreis der Nationalmannschaft ist etwas überraschend Verteidiger Marcos Rojo, der bei Manchester United nur eine Nebenrolle spielt, sich aber nun inmitten eines mit unerfahrenen Akteuren gespickten Kader neu beweisen darf.

BVB-Talent Balerdi darf hoffen

Weil es erst im März 2020 mit dem Beginn der südamerikanischen Qualifikation für die WM 2022 in Katar wieder ernst wird, hat der vom Verband trotz der Enttäuschung bei der Copa America im Amt bestätigte Coach Scaloni einige Monate Zeit, um Dinge auszuprobieren und unter dem Strich eine schlagkräftige Mannschaft zu formen.

Auch beim Test am 9. Oktober im Dortmunder Signal-Iduna-Park gegen Deutschland wird Argentinien schon alleine wegen der auch dann noch gültigen Sperre für Messi nicht mit der Top-Besetzung auflaufen. Dafür aber mit einigen vielversprechenden Akteuren, wie Leonardo Balerdi, der natürlich in Dortmund besonders gerne dabei wäre.

Zwar wartet das im Januar für rund 15 Millionen Euro von den Boca Juniors zum BVB gewechselte Innenverteidigertalent noch auf den ersten Einsatz in der Bundesliga, doch in der Wahlheimat für die Auswahl Argentiniens aufzulaufen, hätte für den Youngster sicherlich einen großen Reiz.

Argentinien liegt in der aktuellen FIFA Fußball Weltrangliste auf dem zehnten Platz.

Der argentinische Kader für die Spiele im September im Überblick:

Tor: Esteban Andrada (Boca Juniors), Franco Armani (River Plate), Agustin Marchesin (FC Porto)

Abwehr: Nicolas Otamendi (Manchester City), German Pezzella (AC Florenz), Leonardo Balerdi (Borussia Dortmund), Marcos Rojo (Manchester United), Lucas Martinez Quarta (River Plate), Gonzalo Montiel (River Plate), Nicolas Figal (Independiente), Nicolas Tagliafico (Ajax Amsterdam)

Mittelfeld: Marcos Acuna (Sporting Lissabon), Leandro Paredes (Paris Saint-Germain), Guido Rodriguez (Club America), Giovani Lo Celso (Tottenham Hotspur), Nicolas Dominguez (Velez Sarsfield), Rodrigo De Paul (Udinese Calcio), Matias Zaracho (Racing Club), Roberto Pereyra (FC Watford), Exequiel Palacios (River Plate), Lucas Ocampos (FC Sevilla), Manuel Lanzini (West Ham United), Alexis Mac Allister (Boca Juniors)

Angriff: Joaquin Correa (Lazio Rom), Lautaro Martinez (Inter Mailand), Paulo Dybala (Juventus Turin), Adolfo Gaich (San Lorenzo)

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