Murat Yakin neuer Nationaltrainer der Schweiz

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Schon während der Europameisterschaft 2021 brodelte die Gerüchteküche und nachdem die Schweiz mit dem Erreichen des Viertelfinales den größten Erfolg seit der Heim-WM 1954 gelandet hatte, zeichnete sich der Ende Juli über die Bühne gegangene Wechsel von Trainer Vladimir Petkovic zu Girondins Bordeaux immer mehr ab.

Der 57 Jahre alte Fußball-Lehrer, der während der EURO vor allem auch bei Zenit St. Petersburg gehandelt wurde, unterschrieb beim französischen Traditionsklub einen Vertrag bis 2024 und hinterließ nach sieben Jahren beim Schweizer Fußball-Verband (SFV) eine große Lücke.

Diese wurde nun geschlossen. Nachdem in den Medien eine Reihe von namhaften Kandidaten von Lucien Favre über Arsene Wenger bis hin zu Joachim Löw ebenso ins Gespräch gebracht wurden wie Schweizer Trainer wie Rene Weiler, Urs Fischer oder Martin Schmidt sickerte am Samstagabend eine Entscheidung pro Murat Yakin durch. Dieser wurde schließlich am Montagvormittag auch als neuer Nationaltrainer der Nati bestätigt.

Drei Trainer waren in der Endauswahl

Nach Informationen des “Blick“ hatten es drei Kandidaten in die Endauswahl geschafft. Neben dem aktuell arbeitslosen Weiler, der sowohl in der 2. Bundesliga als auch in Belgien und Ägypten erfolgreich tätig war, befand sich dem Vernehmen nach auch Bernard Challandes in der engeren Verlosung. Der 70-Jährige, der zwischen 2001 und 2007 die U21 der Schweiz trainierte, bleibt allerdings Nationaltrainer des Kosovo.

Die Wahl allerdings fiel auf Yakin, der am Montagvormittag der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Sicher ist derweil auch, dass Yakins eigentlich noch bis 2022 laufender Vertrag bei Zweitligist FC Schaffhausen kein Problem war.

Am 5. September gegen Italien

Allzu viel Zeit freilich hat man in der Schweiz nicht mehr, stehen doch bereits Anfang September zwei wichtige Spiele in der Schweizer WM 2022 Quali auf dem Programm. Bevor es am 8. September nach Nordirland geht, wartet am 5. September in WM-Quali Gruppe C das Duell mit Europameister Italien, dem sicherlich stärksten Gruppengegner.

Bis dahin dürfte sich Yakin, der mit 46 Jahren zwar noch vergleichsweise jung ist, aber schon auf eine Reihe von Trainerstationen im In- (u.a. FC Sion, FC Basel, Grasshopper-Club Zürich, FC Luzern) und Ausland (Spartak Moskau) zurückblicken kann, aber ausführlich Gedanken machen, um an die Erfolge von Vorgänger Petkovic anknüpfen zu können.

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