FIFA-Weltfußballer des Jahres „The Best“: Die Nominierungen

‱ ‱ Lesezeit: 5 Min.

Nach der Trennung zwischen dem Weltfußballverband FIFA und der französischen Zeitschrift „France Football“ wurde nicht mehr der FIFA Ballon d’Or vergeben werden, um den besten Fußballer des Jahres zu kĂŒren. Stattdessen gab es zwei eigenstĂ€ndige Wahlen und somit auch zwei eigenstĂ€ndige Preise.

<<< Alle Gewinner der „The Best“ Gala in ZĂŒrich >>>

France Football hat bereits am 12. Dezember Cristiano Ronaldo zum Sieger des Ballon d’Ors 2016 gekĂŒrt (die Ballon d’Or 2016 Nominierten im Überblick), wĂ€hrend die FIFA unter dem Namen „The Best“ am 9. Januar  2017 in ZĂŒrich ebenfalls Cristiano Ronaldo als FIFA-Weltfußballer des Jahres auszeichnete. Auch die beste Fußballerin des Jahres (Carli Llyod) sowie die besten Trainer der MĂ€nner (Claudio Ranieri) und Frauen (Silvia Neid) wurden im Rahmen der Gala ausgezeichnet.

Neuartiges Abstimmungsverfahren

Offiziell heißt die Veranstaltung „The Best FIFA Football Awards und neben der Auszeichnung zum FIFA-Weltfußballer des Jahres wurden noch weitere Preise verliehen. So wurden wie ĂŒblich auch die Weltfußballerin des Jahres und die Welttrainer der MĂ€nner sowie der Frauen mit dem Preis „The Best“ ausgezeichnet.

Aufgrund eines neuen Wahlverfahrens der FIFA konnten auch die Fans selbst an der Wahl teilnehmen. Die Stimmen der KapitĂ€ne und Trainer aller Nationalteams zĂ€hlte 50 Prozent, die restlichen 50% setzten sich aus dem Fan-Voting sowie aus der Abstimmung einer ausgewĂ€hlten Gruppe von ĂŒber 200 Journalisten zusammen. Das Wahlverfahren lief von 4. bis 22. November, am 2. Dezember wurden die drei Finalisten der vier Kategorien prĂ€sentiert.

Vier weitere Auszeichnungen

ZusĂ€tzlich gab es wieder den FIFA-PuskĂĄs Award, der das schönste Tor des Jahres wĂŒrdigt. Der Sieger (Faiz Subri) wurde mittels eines Online-Votings von den Fans bestimmt. Die Weltauswahl des Jahres, die sogenannte FIFA FIFPro World11, wurde von Profispielern weltweit zusammengestellt. Neu ist der FIFA-Fanpreis 2016 (Borussia Dortmund & Liverpool Fans) , der fĂŒr „herausragende Momente mit beispielhaften und begeisterten Fußballfans“ von einer Jury aus Fußballexperten vergeben wird. Der Fairplay-Preis (Atletico Nacional) wird ebenfalls von Experten bestimmt.

Kandidaten zum Weltfußballer des Jahres 2016

  • Cristiano Ronaldo (Real Madrid / Portugal)
  • Lionel Messi (FC Barcelona / Argentinien)
  • Antoine Griezmann (Atletico Madrid / Frankreich)

Die ursprĂŒnglich 23 Nominierten zum FIFA Weltfußballer des Jahres wurden am Freitag, dem 4. November veröffentlicht. Am 02. Dezember wurde die Liste auf die drei Finalisten Cristiano Ronaldo, Lionel Messi und Antoine Griezman eingegrenzt.

Den Titel sicherte sich Europameister und CL-Sieger Cristiano Ronaldo von Real Madrid, der seine Portugiesen auch erfolgreich zur WM 2018 nach Russland fĂŒhren soll.

Folgende 23 Spieler standen auf der Nominierungsliste:

  • Sergio AgĂŒero (Argentinien / Manchester City)
  • Gareth Bale (Wales / Real Madrid)
  • Gianluigi Buffon (Italien / Juventus Turin)
  • Cristiano Ronaldo (Portugal / Real Madrid)
  • Kevin de Bruyne (Belgien / Manchester City)
  • Antoine Griezmann (Frankreich / Atletico Madrid)
  • Zlatan Ibrahimovic (Schweden / Manchester United, PSG)
  • Andres Iniesta (Spanien / FC Barcelona)
  • N’Golo Kante (Frankreich / FC Chelsea, Leicester City)
  • Toni Kroos (Deutschland / Real Madrid)
  • Robert Lewandowski (Polen / Bayern MĂŒnchen)
  • Riyad Mahres (Algerien / Leicester City)
  • Lionel Messi (Argentinien / FC Barcelona)
  • Luka Modric (Kroatien / Real Madrid)
  • Manuel Neuer (Deutschland / Bayern MĂŒnchen)
  • Neymar (Brasilien / FC Barcelona)
  • Mesut Özil (Deutschland / FC Arsenal)
  • Dimitri Payet (Frankreich / West Ham United)
  • Paul Pogba (Frankreich / Manchester United, Juventus)
  • Sergio Ramos (Spanien / Real Madrid)
  • Alexis Sanchez (Chile / FC Arsenal)
  • Luis Suarez (Uruguay / FC Barcelona)
  • Jamie Vardy (England / Leicester City)

Nominierungen zur Weltfußballerin des Jahres 2016

  • Melanie Behringer (Bayern MĂŒnchen / Deutschland)
  • Marta (FC Rosengard / Brasilien)
  • Carli Lloyd (Houston Dash / USA) – Siegerin

Diese Spielerinnen standen unter den 10 Nominierten:

  • Melanie Behringer (Deutschland / Bayern MĂŒnchen)
  • Sara DĂ€britz (Deutschland / Bayern MĂŒnchen)
  • Amandine Henry (Frankreich / Portland Thorns)
  • Saki Kumagai (Japan / Olympique Lyon)
  • Carli Lloyd (USA / Houston Dash)
  • Dzsenifer Marozsan (Deutschland / Olympique Lyon)
  • Marta (Brasilien / FC Rosengard)
  • Lotta Schelin (Schweden / FC Rosengard)
  • Christine Sinclair (Kanada / Portland Thorns)

Nominierte zum Trainer des Jahres 2016 der MÀnner

  • Claudio Ranieri (Leicester City – Englischer Meister) – Sieger
  • Fernando Santos (Portugal – Europameister)
  • Zinedine Zidane (Real Madrid – CL-Sieger)

Folgende Trainer schafften es auf die Shortlist der besten 10:

  • Chris Coleman (Wales)
  • Didier Deschamps (Frankreich)
  • Pep Guardiola (Bayern MĂŒnchen/Man City)
  • JĂŒrgen Klopp (Liverpool)
  • Luis Enrique (Barcelona)
  • Mauricio Pochettino (Tottenham Hotspur)
  • Claudio Ranieri (Leicester City)
  • Fernando Santos (Portugal)
  • Diego Simeone (Atletico Madrid)
  • ZinĂ©dine Zidane (Real Madrid)

Kandidaten zum/r Trainer /-in des Jahres 2016 der Frauen

  • Jill Ellis (USA – 22 Siege aus 25 Spielen)
  • Silvia Neid (Deutschland – Olympische Goldmedaille) – Siegerin
  • Pia Sundhage (Schweden – Olympische Silbermedaille)

Dies waren die 10 Nominierten:

  • Philippe Bergeroo (Frankreich)
  • Jill Ellis (USA)
  • John Herdman (Kanada)
  • Silvia Neid (Deutschland)
  • Vera Pauw (SĂŒdafrika)
  • Gerard Precheur (Olympique Lyon)
  • Pia Sundhage (Schweden)
  • Oswaldo Vadao (Brasilien)
  • Martina Voss-Tecklenburg (Schweiz)
  • Thomas Wörle (Bayern MĂŒnchen)

Ballon d’Or 2016 Nominierungen

‱ ‱ Lesezeit: 3 Min.

Die französische Zeitschrift „France Football“ hat am 24. Oktober die Liste mit den 30 Nominierten fĂŒr den Ballon d’Or 2016 veröffentlicht. Die meisten Nominierten spielen in der spanischen Primera Division. Neben den Superstars Lionel Messi, Cristiano Ronaldo, Neymar und Antoine Griezmann, finden sich mit Paulo Dybala, Rui Patricio, Riyad Mahrez oder Jamie Vardy auch einige unerwartete Namen auf der Liste wieder.

+++ UPDATE +++

Am 12. Dezember wurde Cristiano Ronaldo als Sieger prÀsentiert. Alle Infos dazu findest du unter folgendem Link:

<<< Cristiano Ronaldo Sieger des Ballon d’Or 2016 >>>

Cristiano Ronaldo als großer Favorit

Als großer Favorit auf den Sieg gilt Superstar Cristiano Ronaldo. Der Portugiese konnte im Jahr 2016 mit Real Madrid die UEFA Champions League und mit dem Nationalteam die Europameisterschaft in Frankreich gewinnen. Berichten der spanischen Zeitung „Mundo Deportivo“ zufolge, soll bereits feststehen, dass CR 7 den Ballon d’Or im heurigen Jahr gewinnt. Im Internet kursiert schon ein Cover der neuen France Football Ausgabe, auf dem der Real Madrid Star mit dem Ballon d’OR posiert:

Als grĂ¶ĂŸte Konkurrenten gelten neben CL und EM-Finalist Antoine Griezmann, der bei der Europameisterschaft TorschĂŒtzenkönig und zum besten Spieler des Turniers gewĂ€hlt wurde, wohl die beiden FC Barcelona Stars Lionel Messi und Neymar. Messi gewann 2016 die spanische Meisterschaft, die Copa Del Rey sowie den spanischen Supercup. Neben diesen Titeln darf sich Vereinskollege Neymar zusĂ€tzlich als Olympiasieger bezeichnen. Glaubt man den GerĂŒchten, landet Lionel Messi hinter Cristiano Ronaldo auf Rang 2, danach folgt Antoine Griezmann auf dem dritten Platz.

Ballon d’Or und Weltfußballer des Jahres zwei eigenstĂ€ndige Wahlen

Erstmal seit dem Jahr 2009 wird der Goldene Ball allein von France Football und ohne die FIFA vergeben. Somit wird der Gewinner des diesjĂ€hrigen Ballon d’Ors nur von Sportjournalisten bestimmt. Der Sieger wird am 12. Dezember bekannt gegeben. Den letzten Ballon d’Or 2009, der ohne die FIFA verliehen wurde, konnte Lionel Messi gewinnen.

Die FIFA wird am 9. JĂ€nner 2017 in ZĂŒrich eigenstĂ€ndig ihren Weltfußballer des Jahres 2016 unter dem Namen „The Best“ kĂŒren.

Die 30 Nominierten fĂŒr den Ballon d’Or 2016

  • Toni Kroos (Real Madrid)
  • Luka Modrić (Real Madrid)
  • Sergio Ramos (Real Madrid)
  • Cristiano Ronaldo (Real Madrid)
  • Gareth Bale (Real Madrid)
  • Pepe (Real Madrid)
  • Thomas MĂŒller (FC Bayern)
  • Arturo Vidal (FC Bayern)
  • Robert Lewandowski (FC Bayern)
  • Manuel Neuer (FC Bayern)
  • Luis SuĂĄrez (FC Barcelona)
  • Lionel Messi (FC Barcelona)
  • Andres Iniesta (FC Barcelona)
  • Neymar (FC Barcelona)
  • Gonzalo HiguaĂ­n (Juventus Turin)
  • Gianluigi Buffon (Juventus Turin)
  • Paulo Dybala (Juventus Turin)
  • Diego Godin (AtlĂ©tico Madrid)
  • Antoine Griezmann (AtlĂ©tico Madrid)
  • Zlatan Ibrahimović (Manchester United)
  • Paul Pogba (Manchester United)
  • Sergio AgĂŒero (Manchester City)
  • Kevin de Bruyne (Manchester City)
  • Riyad Mahrez (Leicester City)
  • Jamie Vardy (Leicester City)
  • Hugo Lloris (Tottenham Hotspur)
  • Koke (AtlĂ©tico Madrid)
  • Rui PatrĂ­cio (Sporting)
  • Dimitri Payet (West Ham United)
  • Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund)

Deutschlands Frauen testen am 22.10. gegen Österreich

‱ ‱ Lesezeit: 2 Min.

Nachdem sich sowohl die deutsche als auch die österreichische Frauen-Nationalmannschaft erfolgreich fĂŒr die Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden qualifiziert hat, kommt es am 22. Oktober im Rahmen eines freundschaftlichen LĂ€nderspiels zum ersten direkten Duell in der Fußball-Geschichte. Der Anpfiff der Partie erfolgt am 14:15 Uhr in Regensburg. ZDF und ORF Sport + ĂŒbertragen die historische Begegnung im deutschen bzw. österreichischen Fernsehen.

ÖFB-Frauen als klarer Außenseiter

Vor allem bei den ÖFB-Damen ist die Vorfreude auf das Duell gegen die amtierenden Olympia-Siegerinnen groß. Gegen Deutschland, aktuelle Nummer 2 der FIFA Frauen-Weltrangliste, ist das österreichische Frauen-Nationalteam (Platz 25) allerdings der klare Außenseiter. Denn schon mit der erstmaligen Qualifikation fĂŒr ein Fußball-Großturnier ist Österreichs Frauen etwas Historisches gelungen. Im Vergleich zu Deutschland besitzt der Frauenfußball in Österreich einen deutlich niedrigeren Stellenwert, dennoch geht die Entwicklung in die richtige Richtung. Gleich 10 Spielerinnen stehen bei einem Klub aus Deutschland unter Vertrag.

Beide Teams mit AusfÀllen

Vor dem Premieren-Spiel haben sowohl Deutschland als auch Österreich mit AusfĂ€llen zu kĂ€mpfen. Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft muss mit Jacqueline Klasen, Melanie Leupolz, Lena Goeßling und Hasret Kayikci auf gleich vier einberufene Spielerinnen verzichten. Bundestrainerin Steffi Jones nominierte Julia Simic vom VfL Wolfsburg nach, die am 22.10. ihr DebĂŒt im Deutschland Trikot feiern könnte. Simone Laudehr, Linda Dallmann und Felicitas Rauch fehlen weiterhin verletzungsbedingt. Beim österreichischen Frauen-Nationalteam fĂ€llt KapitĂ€nin Viktoria Schnaderbeck (FC Bayern MĂŒnchen) mit einer Knieverletzung aus.

Am 25. Oktober treffen die Olympia-Siegerinnen aus Deutschland ĂŒbrigens in Aalen auf EM-Gastgeber Niederlande. Die ÖFB-Frauen bestreiten kein weiteres Testspiel mehr in diesem Jahr.


UEFA prÀsentiert Logo der EM 2020

‱ ‱ Lesezeit: 2 Min.

WĂ€hrend erst in zwei Jahren die Weltmeisterschaft 2018 in Russland vor der TĂŒr steht, hat bereits gestern der europĂ€ische Fußballverband UEFA in London das offizielle Logo fĂŒr die Europameisterschaft 2020 vorgestellt. Darauf ist der silberne EM-Pokal abgebildet, welcher von bunten Menschen umringt ist, die auf einer BrĂŒcke stehen. Die UEFA bezeichnete diese Personen als „vereinte Fußball-BĂŒrger“. Das Motto fĂŒr die EM 2020 wird „Fußball fĂŒr alle“ lauten.

Fußball-EM 2020 in 13 LĂ€ndern

Erstmals in der Fußballgeschichte wird eine Europameisterschaft nicht in einem Land oder zwei LĂ€nder stattfinden, sondern in 13 StĂ€dten aus ganz Europa. Grund dafĂŒr ist das 60. JubilĂ€um dieses Turniers. Der neue UEFA-PrĂ€sident Aleksander Ceferin hatte bei der gestrigen Logo-PrĂ€sentation erneut bekrĂ€ftigt, dass die europaweite EURO 2020 eine einmalige Veranstaltung bleiben wird: „Die UEFA wollte das Spiel so feiern, wie wir es lieben und schĂ€tzen. Was könnte besser sein, als die EM, fĂŒr ein einziges Mal, in alle Ecken des Kontinents zu vergeben?“

Gespielt wird 2020 in Amsterdam, Baku, Bilbao, BrĂŒssel, Bukarest, Budapest, Dublin, Glasgow, Kopenhagen, MĂŒnchen, Rom und Sankt Petersburg. Das Finale sowie die beiden Halbfinale der EM 2020 werden im Londoner Wembley-Stadion ausgetragen, welches mit einem Fassungsvermögen von 90.000 Zuschauern das zweitgrĂ¶ĂŸte Fußballstadion Europas ist.


Slowene Aleksander Ceferin ist neuer UEFA-PrÀsident

‱ ‱ Lesezeit: 2 Min.

Der Slowene Aleksander Ceferin ist von der EuropĂ€ischen Fußball-Union (UEFA) zum neuen PrĂ€sident gewĂ€hlt worden. Nachdem bereits im Mai 2016 der bisherige UEFA-PrĂ€sident Michel Platini sein Amt wegen KorruptionsenthĂŒllungen aufgeben musste, stand heute Vormittag in Athen die Wahl zum neuen UEFA-PrĂ€sidenten an.

Alle 55 MitgliedsverbĂ€nde der EuropĂ€ischen Fußball-Union waren wahlberechtigt. Zur Wahl standen nur zwei Kandidaten: Der niederlĂ€ndische SportfunktionĂ€r Michael van Praag und der Slowene Aleksander Ceferin. Schlussendlich setzte sich der 48-jĂ€hrige Ceferin im ersten Wahlgang deutlich mit 42:13 Stimmen gegen seinen 68-JĂ€hrigen Konkurrenten durch. Er tritt damit die Nachfolge des Franzosen Michel Platini an, welcher sich im Rahmen des außerordentlichen UEFA-Kongresses mit einer Abschiedsrede verabschiedete.

DFB-Stimme ging an Ceferin

Bisher war der slowenische FußballfunktionĂ€r als PrĂ€sident des slowenischen Fußballverbandes NZS tĂ€tig (seit 2011). Ceferin, der vor einigen Wochen noch als klarer Außenseiter in der Wahl zum neuen UEFA-PrĂ€sidenten galt, konnte auch vom DFB eine Stimme fĂŒr sich verbuchen. DFB-PrĂ€sident Reinhard Grindel Ă€ußerte sich folgendermaßen dazu: „Es ist wichtig, dass wir in den kommenden Jahren keine erneute Personaldiskussion fĂŒhren mĂŒssen. Zudem glauben wir, dass neue Impulse von außen dem Exekutivkomitee guttun.“

Die Amtszeit von Aleksander Ceferin lĂ€uft bis ins FrĂŒhjahr 2019. Mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland wird der Slowene nichts zu tun haben. Weltmeisterschaften werden von der FIFA organisiert, Europameisterschaften von der UEFA.


Neo-Trainerin Jones rechnet mit 2 Siegen in EM-Quali 2017

‱ ‱ Lesezeit: 2 Min.

WĂ€hrend die deutsche Nationalmannschaft der MĂ€nner am 4. September mit einem 0:3 Sieg gegen Norwegen erfolgreich in die WM-Qualifikation 2018 gestartet ist, stehen fĂŒr die deutschen Frauen am 16. und 20. September die letzten beiden Spiele im Rahmen der EM-Qualifikation fĂŒr die Frauen-Europameisterschaft in den Niederlanden an.

Nachdem die langjĂ€hrige DFB-Trainerin Silvia Neid bereits einige Zeit vor dem Olympischen Turniersieg in Rio de Janeiro ihren RĂŒcktritt verkĂŒndet hatte, werden die DFB-Frauen erstmals unter der Leitung von der neuen Bundestrainerin Steffi Jones auflaufen. Obwohl sie bei ihrem Trainer-DebĂŒt verletzungsbedingt auf zahlreiche LeistungstrĂ€gerinnen verzichten muss (Liga Magull, Mandy Islacker, Felicitas Rauch, Pauline Bremer) und einigen Olympia-Siegerinnen noch eine Pause gönnt, zeigt sich Steffi Jones siegessicher. In den zwei abschließenden EM-Qualifikationsspielen gegen Russland und Ungarn erwarte sie jeweils einen Sieg. Ihrem DebĂŒt fiebert die 43-JĂ€hrige mit einer Mischung aus Vorfreude und Respekt entgegen.

Teilnahme an EM-Endrunde 2017 bereits fix

Mit sechs Siegen aus sechs Spielen und einem TorverhĂ€ltnis von 30:0 fĂŒhren die deutschen Frauen mit 18 Punkten ĂŒberlegen die Tabelle in Gruppe 5 an und sind bereits fix fĂŒr die EM-Endrunde 2017 qualifiziert. Dahinter folgen Russland (11 Punkte), Ungarn (8 Punkte), Kroatien (7 Punkte) und die TĂŒrkei (4 Punkte). Die sechs besten Gruppenzweiten aller acht Gruppen sind ebenfalls fĂŒr die Frauen-Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden qualifiziert.


Hrubesch traut seinen Youngsters Sprung ins A-Team zu

‱ ‱ Lesezeit: 2 Min.

DFB-Trainer Horst Hrubesch steht mit seinen U-23 Youngsters sensationell im Finale des Olympischen Fußballturniers. Gegen Gastgeber Brasilien will sich der 65-JĂ€hrige morgen im legendĂ€ren Macarana-Stadion mit seiner Truppe die olympische Goldmedaille holen. Auch wenn es mit dem Sieg nicht klappen sollte, die Silbermedaille ist den DFB-Junioren bereits sicher. Viele Nachwuchskicker konnten sich beim Olympia-Turnier ins Rampenlicht spielen und sich so bei europĂ€ischen Top-Vereinen ins GesprĂ€ch bringen. Wenn es nach Horst Hrubesch geht, könnte die Zukunft einiger seiner Spieler auch in der deutschen Nationalmannschaft liegen.

Hubresch sieht Max Meyer, Julian Brandt & Co. im A-Team

Julian Brandt bei Olympia 2016
Julian Brandt (AgĂȘncia Brasil Fotografias, CC BY 2.0)

Vor allem KapitĂ€n Max Meyer, Julian Brandt und Serge Gnabry wĂŒrden laut Hrubesch die Voraussetzungen dazu mitbringen, um den Sprung in die deutsche A-Nationalmannschaft zu schaffen. Auch Lukas Klostermann, der derzeit bei Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig unter Vertrag steht, könne in Zukunft in Richtung A-Team gucken. „Geben wir ihnen noch ein bisschen Zeit“, forderte Hrubesch.

Max Meyer und Julian Brandt haben bereits jeweils ein freundschaftliches A-LĂ€nderspiel bestritten und zĂ€hlten auch schon zum vorlĂ€ufigen WM-Kader (Meyer, 2014) bzw. EM-Kader (Brandt, 2016). Die 20-JĂ€hrigen sind bei ihren Vereinen Schalke und Leverkusen unumstrittene LeistungstrĂ€ger. Gut möglich also, dass Bundestrainer Joachim Löw die zwei Olympia-Helden nach dem RĂŒcktritt von Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski bereits fĂŒr Deutschlands WM-Qualifikation 2018 (Start 4. September) berĂŒcksichtigt.