Frankreichs Aufgebot ohne Coman & Payet

Veröffentlicht am Kategorien WM 2018 News - Alles zur Endrunde

Einen knappen Monat vor Beginn der Fußball WM 2018 hat gestern Abend auch Frankreichs Trainer Didier Deschamps sein Aufgebot für die Reise nach Russland benannt.

Deschamps nominierte direkt einen 23-Mann-Kader, ergänzte diesen aber mit einer Liste von elf Spielern, die sich für den Fall einer Verletzung als Nachrücker bereit halten sollen.

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Coman nur Nachrücker – Hochkaräter in der Hinterhand

Nicht gereicht hat es erwartungsgemäß für Dimitri Payet, der am Tag vor der Kaderbekanntgabe im Finale der Europa League gegen Atletico Madrid Olympique Marseille zwar als Kapitän aufs Feld geführt hatte, aber nach einer halben Stunde aufgrund einer Oberschenkelverletzung unter Tränen wieder ausgewechselt werden musste.

Der 31-Jährige, der bei der EM 2016 zu den Stars zählte, ist indes nur einer von mehreren prominenten Spielern, die aller Voraussicht nach der Equipe Tricolore von zu Hause aus die Daumen drücken müssen.

So fehlt auch Kingsley Coman unter den ersten 23 und findet sich nur bei den Nachrückern wieder. Freilich eine durchaus nachvollziehbare Maßnahme Deschamps, den nach einem Riss der Syndesmose gerade erst wieder ins Training eingestiegenen Flügelspieler des FC Bayern München nicht zu berücksichtigen.

Denn in der Offensive mangelt es Frankreich wahrlich nicht an Klasse, wie alleine die Namen Wissam Ben Yedder, Alexandre Lacazette und Anthony Martial zeigen, die wie Coman alle nur auf der Reserveliste stehen und nur noch sehr geringe Chancen haben, im Juni im Frankreich WM-Trikot 2018 auflaufen zu dürfen.

Noch drei Testspiele vor der Reise nach Russland

Vor dem WM-Auftaktspiel am 16. Juni gegen Australien in der Kasan-Arena  tritt die französische Auswahl noch zu drei WM-Testspielen an.

Am 28. Mai gegen Irland, am 1. Juni gegen Italien und bei der Generalprobe am 9. Juni gegen die USA dürfte Coach Deschamps sicherlich vor allem Wert darauf legen, eine funktionierende Stammelf einzuspielen.

Insbesondere die Innenverteidigung, in der der eigentlich gesetzte Laurent Koscielny mit einem Achillessehnenriss ausfällt, dürfte diese Testläufe auch benötigen.

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