Fast alle EM-Botschafter fix

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Zehn Stadien werden 2016 bei der Europameisterschaft im Einsatz sein. Vier Spielstätten wurde extra für das Großereignis neu errichtet, die restlichen sechs wurden modernisiert, ausgebaut und renoviert. Jeder Spielort bzw. jedes Stadion der EURO 2016 bekommt auch einen oder zwei Botschafter, die die Stadt und die Arena repräsentieren sollen. Meist sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben, die etwas mit der Stadt oder dem Stadion verbindet.

Rund ein Jahr vor dem Start der Fußball EM 2016 sind nun bereits die Botschafter von sieben Spielorten und Stadien bekannt. Die neuesten Mitglieder in der Botschafter-Familie sind der ehemalige Nationalspieler Steve Marlet und der Musiker Grand Corps Malade. Beide werden in Zukunft den Pariser Stadtteil Saint-Denis und das Stade de France repräsentieren. Steve Marlet erzielte drei seiner sechs Tore im Dress der Les Bleus im Nationalstadion, Grand Corps Malade wuchs in einem Viertel nahe des Stadions auf.

Auch die weiteren Botschafter haben eine spezielle Beziehung zu ihren Stadien und Städten. Fabien Barthez (Toulouse) startete seine Karriere beim FC Toulouse, der ehemalige Fußballer Daniel Bravo (Nizza) begann und beendete seine Laufbahn beim OGC Nice und Jeremie Janot (Saint-Etienne) spielte 16 Jahre für den AS Saint-Etienne. Die weiteren EM-Botschafter sind Alain Giresse, Emmanuelle Grizot (beide Bordeaux), Vahid Halilhodzic, Mat Bastard (beide Lille) sowie Wendie Renard und Thierry Fremaux (beide Lyon).

Lediglich die Repräsentanten von Paris (Parc des Princes) und Lens (Stade Bollaert-Delelis) sind noch nicht bekannt, werden aber wohl in den nächsten Wochen vorgestellt werden.

Die Botschafter der EM 2016

Bordeaux: Alain Giresse, Emmanuelle Grizot
Lille: Vahid Halilhodžić, Mat Bastard
Lyon: Wendie Renard, Thierry Frémaux
Nice: Daniel Bravo
Saint-Denis: Steve Marlet, Grand Corps Malade
Saint-Etienne: Jérémie Janot
Toulouse: Fabien Barthez
Marseille: Basile Boli, Florent Manaudou


Thomas Müller knackt deutschen CL Rekord

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Das 6:1 des FC Bayern über den FC Porto war nicht nur für die Fans des deutschen Rekordmeisters ein denkwürdiger Abend sondern auch für einen der fünf Torschützen. Thomas Müller erzielte nämlich nicht nur das 4:0 sondern auch sein insgesamt 27. Tor in der Champions League. Damit überholte er Mario Gomez, der bei 26 Buden in der Königsklasse hält, und ist damit der erfolgreichste deutsche Torschütze in der UEFA Champions League.

Mit erst 25 Jahren hat Thomas Müller jedoch noch lange Zeit, den Rekord auszubauen – und Konkurrenz aus Deutschland ist momentan nicht in Sicht. Der bisherige Rekordhalter Gomez wird mit Fiorentina erneut maximal Europa League spielen, Miro Klose (14 Tore) wird wohl nicht mehr ewig spielen und Marco Reus sowie Bastian Schweinsteiger (12) liegen ebenfalls weit zurück. Sechs der 27 Tore erzielte Müller vom Elfmeterpunkt, 66 Spiele benötigte er für seine Treffer (0,41). Zum Vergleich: Mario Gomez erzielte seine 26 Kisten in 44 Partien (0,59).

Auf die Top 10 fehlen dem Weltmeister (Geschichte der WM 2014), der auf Platz 20 in der Bestenliste liegt, immer noch 15 Tore. Bereits im Halbfinale hat er jedoch die Möglichkeit, den besten Spielern der Königsklasse näher zu kommen. Auf dem Treppchen teilen sich Lionel Messi und Cristiano Ronaldo mit 75 Toren Platz eins, Raul folgt mit 71 Volltreffern auf dem dritten Platz.


Auslosung der EM-Qualifikation der Frauen

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Die nächste Fußball EM der Frauen findet 2017 in den Niederlanden statt. Zwei Jahre vor dem Turnierstart wurden nun die Gruppen für die Qualifikation ausgelost. Da ab der kommenden Europameisterschaft insgesamt 16 Nationen an den Start gehen, wird es drei Teams geben, die erstmalig an einer EM-Endrunde teilnehmen dürfen. Titelverteidiger ist die deutsche Damen-Nationalmannschaft, die im Finale 2013 Norwegen mit 1:0 besiegte.

⚽ Alle Infos zur Auslosung der Frauen-EM 2017 ⚽

Bei der Auslosung im Schweizer Nyon wurden insgesamt 40 Mannschaften ihren Gruppen zugeteilt. In der bereits erfolgten ersten Qualifikationsrunde setzten sich Georgien und Moldawien gegen die Konkurrenz aus Lettland, Litauen, Malta, Färöer, Luxemburg und Andorra durch. Die Niederlande ist als Ausrichter fix für die Endrunde qualifiziert.

In acht Gruppen á fünf Mannschaften kämpfen die Damen nun um noch 15 zu vergebende Plätze für die EM 2017. Dabei sind alle Gruppensieger und die sechs besten Zweiten fix qualifiziert. Der 15. und damit letzte Teilnehmer wird dann in einem Play-Off der zwei schwächsten Zweiten ermittelt. Die EM-Qualifikation der Frauen startet am 14. September 2015 und dauert etwa ein Jahr. Nach dem Play-Off-Rückspiel am 25. Oktober 2016 stehen dann alle Teams fest.

Frauen EM-Qualifikation 2017 – Gruppen 1 bis 8

Gruppe 1: Island, Schottland, Weißrussland, Slowenien, Mazedonien
Gruppe 2: Spanien, Finnland, Irland, Portugal, Montenegro
Gruppe 3: Frankreich, Ukraine, Rumänien, Griechenland, Albanien
Gruppe 4: Schweden, Dänemark, Polen, Slowakei, Moldawien
Gruppe 5: Deutschland, Russland, Ungarn, Türkei, Kroatien
Gruppe 6: Italien, Schweiz, Tschechien, Nordirland, Georgien
Gruppe 7: England, Belgien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Estland
Gruppe 8: Norwegen, Österreich, Wales, Israel, Kasachstan

Ehe die Qualifikation für 2017 startet, findet in diesem Jahr noch die Frauen Fußball WM 2015 in Kanada statt. Alle Infos zum wichtigsten Event im Damen-Fußball findet ihr ebenfalls auf unserer Seite.


DFB in Paris auf Suche nach EM-Quartier

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In der EM-Qualifikation 2016 ist gerade erst die Hälfte der Spiele absolviert und Deutschland liegt in Gruppe D nur auf dem dritten Platz. Dennoch befindet sich der DFB bereits auf der Suche nach einem Quartier für die Fußball Europameisterschaft 2016 – und scheint anscheinend schon fündig geworden zu sein. Teammanager Oliver Bierhoff gibt zudem unumwunden zu: „Wir haben direkt nach der WM in Brasilien begonnen. Wir werden darüber bald konkret entscheiden müssen. Das soll nicht abgehoben wirken, sondern zeigt nur unser Selbstvertrauen.“

Eiffelturm in Paris
Wikimedia, J.M. Schomburg (CC BY-SA 3.0)

Als Hauptargument für die schon frühzeitig gestartete Suche nach der passenden Unterkunft nannte der Teammanager vor allem die aufwändigen Planungsarbeiten, die weit mehr Zeit in Anspruch nehmen und für die ein Start nach Ablauf der Qualifikation zu spät wäre. Bereits vor drei Jahren hatte sich der Weltmeister in Frankreich auf die Fußball EM 2012 auf dem Gelände von Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp vorbereitet. Dort will der DFB diesmal aber nicht sein Quartier aufschlagen.

Bevorzugt wird ein kleines aber feines Hotel in dem die Mannschaft, ähnlich wie in Brasilien, in Ruhe arbeiten kann. Eine Unterkunft am Meer ist aber wohl nicht in der engeren Auswahl. Viel mehr plant der DFB, sich in der Nähe von Paris auf das Turnier vorzubereiten. Sollte dann das passende und ideale Lager gefunden sein, warten aber noch weitere Probleme auf Joachim Löw und Co. Denn das Champions League Finale 2016 findet nur wenige Tage vor dem Start der EM statt – es könnte also durchaus sein, dass der Bundestrainer nur wenig Zeit mit seinen Schützlingen verbringen kann.


Tickets für Deutschland – Polen (EM-Quali)

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Am 11. Oktober 2014 kassierte Deutschland in der Qualifikation für die Fußball EM 2016 eine bittere 0:2-Niederlage gegen Polen und verlor damit erstmals nach zwei Jahren ohne Pleite in einem Pflichtspiel. Rund ein Jahr später, am 4. September 2015, gibt es in Frankfurt die Chance zur Revanche für den Weltmeister.

Am 7. Spieltag empfängt die deutsche Nationalmannschaft nämlich in der Frankfurter Commerzbank-Arena die polnische Elf rund um Robert Lewandowski, Jakub Blaszczykowski. Anpfiff des Spitzenspiels in Gruppe D, das möglicherweise über den Gruppensieg entscheidet, ist um 20:45 (zur EM-Quali Gruppe von Deutschland). Ehe Joachim Löw seine Truppe auf den Nachbarn vorbereiten muss, steht allerdings noch das Auswärtsspiel in Gibraltar (13.05.15, 20:45) am Plan.

Commerzbank Arena in Frankfurt
Wikimedia, DJNevage (CC BY-SA 4.0)

Der Vorverkauf für das Länderspiel zwischen Deutschland und Polen am 04.09.2015 startet bereits am Donnerstag den 16. April um 10 Uhr. Anfangs können nur Fan Club Mitglieder Tickets kaufen, am Dienstag, 21. April 2015 um 10 Uhr, kommen die Eintrittskarten dann in den offenen Verkauf. Tickets für Mitglieder des Fan Clubs kosten 25€ zuzüglich Bearbeitungsgebühren (8€). Bei internationalen Spielen, also auch dem Match Deutschland vs Polen, sind 48.000 Zuseher in der Commerzbank-Arena zugelassen.


Deutschlands Damen schlagen Brasilien

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Zwei Monate vor Beginn der Frauen Fußball WM 2015 hat die deutsche Nationalmannschaft ein riesiges Ausrufezeichen gesetzt. In einem Testspiel in Fürth wurde Brasilien, immerhin Siebter der Weltrangliste und bestes Team Südamerikas, mit 4:0 aus dem Stadion geschossen. In beeindruckender Manier dominierten die DFB-Frauen den Gegner und lagen bereits zur Pause durch Tore von Celia Sasic und Simone Laudehr mit 2:0 in Front und ließen auch im zweiten Durchgang nicht locker.

Denn selbst einige Wechsel und Umstellungen ließen Deutschland nicht außer Tritt kommen – im Gegenteil. Durch weitere Treffer von Melanie Leupolz und Dzsenifer Marozsán gewannen die Gastgeber 4:0 und bestätigten damit ihre Favoritenrolle für die bevorstehende Weltmeisterschaft. Silvia Neid lobte nach dem glanzvollen Sieg im vorletzten Test vor dem Turnierstart ihre Mädels in höchsten Tönen: „Ich bin ganz schön verliebt in meine Mannschaft.“

Ebenfalls überzeugen konnte die USA, die Neuseeland vor 35.817 mit 4:0 abfertigte. Gastgeber Kanada verlor ein Freundschaftsspiel gegen Frankreich mit 0:1, England, Spanien und die Schweiz konnten zwei Monate vor der Eröffnung mit Siegen auch Selbstvertrauen tanken.


FIFA Rangliste vom 9. April – Schweiz in Top 10

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Zum vierten Mal in diesem Jahr hat die FIFA ihre Weltrangliste aktualisiert. Im Gegensatz zu den ersten drei Stichtagen hat sich im April einiges bewegt. Vor allem in den Top 10 gab es mehrere Änderungen und Verschiebungen. Deutschland und Argentinien belegen weiterhin die ersten beiden Plätze, doch dahinter kam Bewegung in die FIFA Weltrangliste.

Belgien konnte sich dank zweier Siege in der EM-Qualifikation gegen Israel und Zypern auf den dritten Platz vorschieben und ist damit so gut platziert wie noch nie. Kolumbien verlor hingegen und findet sich nun auf Rang vier wieder. Dahinter konnte sich Brasilien um einen Platz verbessern und ist neuer Fünfter, die Niederlande fällt auf den sechsten Platz zurück. Neu in den Top 10 sind die Schweiz (+3, Platz 9) und Spanien (+1, 10.) – dafür zählen die Nationalmannschaft von Frankreich (-3, 11.) und Italien (-3, 12.) nicht mehr zu den zehn besten Nationalteams der Welt.

In Europa machte Wales, das in der Qualifikation Israel besiegte, den größten Sprung. Im Vergleich zur letzten Aktualisierung im März verbesserten sich die Waliser rund um Superstar Gareth Bale um 15 Positionen auf den 22. Platz und dürfen sich über ihre beste Platzierung seit Einführung der Rangliste 1993 freuen. Weitere europäische Nationalteams die einige Plätze gut machten: Schottland (+10, 29.), Schweden (+6, 39.), Weißrussland (+15, 83.) und Aserbaidschan (+24, 115.). Hingegen ordentlich verloren haben Israel (-20, 46.), Estland (-6, 93.) und Georgien (-12, 138.). Die österreichische Nationalmannschaft verlor trotz eines Sieges gegen Liechtenstein zwei Plätze und liegt nur mehr auf dem 25. Platz.

Seit der März-Ausgabe wurden weltweit 135 Spiele absolviert, wobei die Britischen Jungferninseln und Dominica mit drei Partien am öftesten im Einsatz waren. Der größte Vorstoß im FIFA Ranking vom 9. April machte dabei Bhutan, das erstmals in der Geschichte ein Länderspiel gewinnen konnte. Die Mannschaft von Bhutan verbesserte sich um 46 Plätze und konnte damit die Rote Laterne an Anguilla übergeben.