EM 2016 Favoriten – wer hat die besten Chancen?

Von 10. Juni bis 10. Juli 2016 findet in Frankreich die 15. Europameisterschaft statt. Beim wichtigsten Fußballturnier des Jahres kämpfen erstmals 24 EM Mannschaften um den Titel. Durch die von der UEFA angehobene Teilnehmerzahl wird es noch schwieriger, den begehrten Pokal zu gewinnen. Denn auch das Feld an potenziellen Titelkandidaten bzw. unterschätzten Außenseitern wird damit größer.

Neben der individuellen Klasse der Teamspieler, den taktischen Vorgaben und der Raffinesse des Trainers spielt natürlich auch Glück eine Rolle. Dennoch hat sich in der Vergangenheit meist das stärkste Team durchgesetzt. Ausnahmen wie der dänische Triumph 1992 oder das griechische Sommermärchen 2004 bestätigen hingegen die Regel, wonach auch Underdogs überraschen können. In diesem Artikel haben wir uns mit dem EM Favoriten 2016 auseinandergesetzt und auch beleuchtet, welche Teilnehmer als Geheimfavoriten gelten. Um die Spannung beim Turnier zu steigern, empfehlen wir Wetten auf die EM 2016 – etwa auf den Europameister.

Favoriten bei der Fußball EM 2016

 Die Geheimfavoriten

Deutschland als Top-Favorit bei der EM 2016

Deutschland geht als amtierender Weltmeister natürlich als großer Favorit in die EM 2016. Die DFB-Elf hat durch den Titel unglaublich viel Selbstvertrauen gewonnen und hat das Selbstverständnis, jedes Spiel zu gewinnen. Natürlich auch bei der Europameisterschaft in Frankreich. Der Titelfavorit Nummer eins hat etliche Weltstars wie Toni Kroos, Thomas Müller oder Jerome Boateng in seinen Reihen, die in einem knappen Spiel den Unterschied ausmachen können. Der Kader ist unglaublich ausgeglichen, die Dichte und Qualität enorm – für jede Position stehen gleich mehrere starke Akteure zur Verfügung.

Das Team tritt mannschaftlich geschlossen auf und wächst bei Endrunden regelmäßig über sich hinaus. Ewig in Erinnerungen bleiben wird dabei, dass 7:1 gegen Brasilien im Halbfinale der Weltmeisterschaft 2014. Die deutsche Nationalmannschaft hat bewiesen, dass sie mit Druck umgehen kann und bei großen Turnieren punktgenau in Form ist.  Daher führt der Titel im Normalfall nur über Deutschland.

Spricht überhaupt etwas gegen einen deutschen Triumph bei der EM 2016? Ein Argument, das in letzter Zeit immer wieder vorgebracht wird, ist, dass dem dreifachen Europameister seit den Rücktritten von Miroslav Klose, Per Mertesacker und Philipp Lahm wichtige Leaderfiguren fehlen, die bislang nicht ersetzt werden konnten. Auch die Fitness und körperliche Verfassung könnte bei einigen Spielern unter einer langen und anstrengenden Saison gelitten haben.

Zum Auftakt gegen die Ukraine hat Deutschland erwartungsgemäß mit 2:0 gewonnen. Trotz einiger Schwächen konnte die DFB-Auswahl ihre Favoritenrolle unterstreichen und erfolgreich ins Turnier starten. Das zweite Spiel Deutschlands endete mit einem 0:0 gegen die Polen, somit ist die Quote auf den EM-Titel etwas gestiegen. Im letzten Gruppenspiel gab es einen 1:0 Erfolg gegen Nordirland, wobei die 3 Punkte nie in Gefahr waren.

Im Achtelfinale gab sich „die Mannschaft“ keine Blöße. Durch einen souveränen 3:0 Sieg stieg Deutschland ins Viertelfinale auf. Dort wartet nun mit Italien die wohl bisher schwierigste Aufgabe. Auch diese Aufgabe meistertete das DFB-Team. Durch ein 6:5 im Elfmeterschießen besiegte Deutschland Italien und trifft nun auf Frankreich um den Einzug ins Finale.

Der große Titelfavorit Deutschland ist ausgeschieden! „Die Mannschaft“ verabschiedet sich mit einem 0:2 gegen Frankreich, wobei das erste Tor ein bitterer Hands-Elfer war.

Deutschland Top-Favorit bei der Euro 2016

Frankreich will zuhause die Europameisterschaft gewinnen

Direkt hinter Deutschland reiht sich Frankreich bei den ganz großen Favoriten auf den Titel ein. Der Veranstalter hat eine schlagkräftige Truppe, die aus vielen talentierten und hoffnungsvollen Youngsters und routinierten Top-Spielern besteht. In jedem Mannschaftsteil hat Teamchef Didier Deschamps Spieler zur Verfügung, die bei den größten Vereinen der Welt unumstrittene Leistungsträger sind: Hugo Lloris im Tor, Laurent Koscielny in der Defensive, Paul Pogba im Mittelfeld und Antoine Griezmann im Sturm. Kurzum: das französische EM Team hat unglaublich viel Klasse

Getragen vom heimischen Publikum dürfte die Mannschaft zudem noch einmal über sich hinauswachsen. Dass der Druck allerdings nicht nur beflügeln kann, hat Brasilien bei der Heim-WM vor zwei Jahren gezeigt. Zudem wird entscheidend sein, ob Frankreich als geschlossenes Team auftritt. In der Vergangenheit wurden persönliche Eitelkeiten und Streitigkeiten mit dem Betreuerstab zum Stolperstein. Spieler wie Paul Pogba oder Patrice Evra haben zwar unbestritten Qualität, sind aber auch immer wieder für Skandale gut. Das könnte Unruhe ins Team bringen und den Erfolg gefährden. Alles andere als zumindest das Erreichen des EM Finale 2016 wäre eine herbe Enttäuschung für den Gastgeber.

Im Eröffnungsspiel gegen Rumänien musste Frankreich alles geben, um letztlich drei Punkte mitzunehmen. Lange Zeit sah es nach einem 1:1 aus ehe Dimitri Payet mit einem Traumtor noch der Siegtreffer gelang. Dennoch, mit dem Druck können nicht alle französischen Spieler umgehen. Im zweiten Match gegen Albanien gelang den Franzosen wiederum ein knapper 2:0 Sieg, wobei die Treffer auch in der Schlussphase fielen. Gegen die Schweiz reichte ein 0:0 zum Gruppensieg.

Im ersten KO-Spiel mussten die Gastgeber lange zittern, denn gleich zu Beginn lagen sie durch einen Elfmeter mit 1:0 hinten. Erst in der zweiten Halbzeit erfingen sich die Franzosen und ein Doppelschlag von Griezmann erlöste Frankreich. Im Viertelfinale heißt der Gegner Island. Die „Equipe Tricolores“ zog souverän mit einem 5:2 Sieg über Island ins Halbfinale ein, Deutschland heißt die letzte Hürde vor dem Finale.

Die „Equipe Tricolore“ hat es geschafft, sie steht bei der Heim-Euro durch einen 2:0 Sieg gegen Deutschland im Finale. Dort wartet Portugal mit Cristiano Ronaldo.

Frankreich verliert das Finale der Europameisterschaft 2016 in der Verlängerung gegen Portugal mit 1:0. Eder schießt die „Selecao“ zum Titelgewinn!

Titelchance Frankreich bei der EM

Holt Spanien 2016 dritten EM Titel in Folge?

1964, 2008 und 2012 – geht es um die Favoriten auf den EM-Sieg 2016 muss Spanien zwangsläufig genannt werden. Die Furio Roja hat die letzten zwei Europameisterschaften gewonnen und könnte mit einem weiteren Triumph Geschichte schreiben. Der Kader ist der wertvollste aller Teilnehmer, fast alle Spieler stehen bei großen Vereinen wie Real Madrid, FC Barcelona oder Bayern München unter Vertrag. Nach dem Debakel bei der WM 2014 haben Xavi, Xabi Alonso und David Villa ihren Rücktritt aus der Mannschaft verkündet.

Die Verjüngung unter Erfolgstrainer Vicente Del Bosque hat der Seleccion gut getan. Neue Kräfte wie Thiago, Paco Alcacer oder Alvaro Morata haben das in der Vergangenheit behäbige Spiel der Spanier wieder belebt und dafür gesorgt, dass die spanische Auswahl zuletzt wieder die Fans begeisterte und der zwischenzeitlich gestillte Titelhunger neu entflammte. Dennoch stellt sich die Frage, inwieweit der dreifache EM-Champion die Konkurrenz überraschen kann – der spanische Ballbesitzfußball ist ja bereits hinlänglich bekannt.

Spanien hat sein erstes Spiel gegen Tschechien erwartungsgemäß gewonnen. Allerdings hatte der Titelverteidiger härter zu kämpfen als angenommen. Erst in der Schlussphase erlöste Gerard Pique seine Mannschaft, die zuvor einige Chancen liegen gelassen hatte. Im zweiten Gruppenmatch überzeugten die Iberer mit einem 3:0 gegen die Türkei, Alvaro Morata spielte sich mit 2 Treffern in den Vordergrund. Im letzten Match gegen Kroatien gab es eine überraschende Niederlage, womit die Iberer die Gruppe nur auf Rang 2 beendet haben.

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Spanien ist im Viertelfinale ausgeschieden! Der Titelverteidiger verliert im Viertelfinale gegen Italien mit 2:0 und zeigte eine katastrophale Leistung. Trainer Vicente del Bosque wird wohl die Furia Roja verlassen, ein Neustart mit jüngeren Spielern steht bevor.

EM Favorit Spanien

Belgiens Goldene Generation will die EM 2016 gewinnen

„Belgien hat noch nie einen internationalen Titel gewonnen.“ Diese Aussage soll nach der Fußball Europameisterschaft 2016 der Vergangenheit angehören. Denn durch intelligente und konsequente Nachwuchsarbeit verfügt Belgien mittlerweile über eine der besten Nationalmannschaften der Welt – und das Ende der Fahnenstange ist noch gar nicht erreicht, da viele Spieler noch nicht ihr Leistungsplafond erreicht haben. Eden Hazard, Kevin De Bruyne, Thibaut Courtois oder Romelu Lukaku sind, obwohl schon mehrere Jahre im Profifußball, noch immer jung und haben ihr Potenzial längst nicht ausgeschöpft.

Neben den jungen Wilden baut Trainer Marc Wilmots auf erfahrene Spieler wie Toby Alderweireld, Marouane Fellaini oder Nicolas Lombaerts – eine gute Mischung. Trotzdem bleibt die Tatsache, dass Belgien noch nie einen Titel geholt hat. Zudem könnte sich die fehlende Turniererfahrung – die Roten Teufeln haben sich 2014 erstmals seit 2002 wieder für eine Endrunde qualifizieren können – bei der Europameisterschaft bemerkbar machen. Hier findest du eine ausführliche Analyse von EM Team Belgien.

Belgien hat als einziger Favorit richtig enttäuscht. Gegen starke Italiener fehlten den Roten Teufeln die zündenden Ideen in der Offensive, in der Defensive wirkte die Mannschaft nach den vielen Ausfällen nicht sattelfest. Auch die mannschaftliche Geschlossenheit hat gefehlt. Dennoch haben die Belgier die Klasse, der EM 2016 den Stempel aufzudrücken. Gegen Irland schossen sich die Belgier mit einem 3:0 den Frust von der Seele, Doppeltorschütze Lukaku strafte seine Kritiker mit einer Top-Leistung.

Im Achtelfinale besiegten die Belgier den Gruppensieger Ungarn mit 4:0. Das Ergebnis täuscht ein wenig, Belgien zeigte zwar eine starke Leistung, doch auch die Ungarn kamen zu einigen Torabschlüssen. Belgien trifft nun im Viertelfinale auf Wales. Obwohl die Belgier mit 1:0 in Führung gingen, schieden sie am Ende mit 3:1 gegen Wales aus. Ein schwaches Turnier des „Geheimfavoriten“.Belgien Euro Mitfavorit

England als Mitfavorit auf die EURO 2016

Ein großes Fragezeichen steht einmal mehr hinter den Titelchancen von England. Die Three Lions spielten zwar eine grandiose Qualifikation, bleiben bei Endrunden aber traditionell hinter den Erwartungen. Kann die englische Nationalmannschaft diesen Fluch ablegen, lebt die Hoffnung auf den Gewinn der Europameisterschaft 2016. Die Mannschaft besteht aus routinierten und starken Einzelspielern wie Wayne Rooney, Gary Cahill oder James Milner und großen Talenten wie Raheem Sterling, Harry Kane und Dele Alli.

Als Hauptgrund für die fast schon üblichen enttäuschenden englischen Auftritte bei Großereignissen sehen viele die lange und harte Saison in England. Viele Teamspieler, die auch bei ihren Vereinen Leistungsträger sind, absolvieren überdurchschnittlich viele Spiele und sind am Ende der Spielzeit mit ihren Kräften am Ende. Nicht unbedingt vorteilhaft, wenn dann noch eine Endrunde ansteht und wohl auch bei der EM 2016 ein gewisser Risikofaktor für Mitfavorit England.

England lieferte am 1. Spieltag ein starkes Spiel ab und fand gegen Russland einige Chancen vor. Doch erst ein Freistoß von Eric Dier erlöste die Three Lions im zweiten Durchgang. Trotzdem reichte es nicht zu einem Sieg, da die Russen mit dem Schlusspfiff ausglichen. Wer die Tore nicht schießt… Gruppenspiel 2 gegen Wales begann nicht gut, denn Joe Hart ließ einen Freistoß von Gareth Bale passieren, der durchaus zu halten war. Danach fanden die Three Lions besser ins Spiel, kurz vor Ende erlöste Sturridge das Team von Roy Hodgson mit dem 2:1 Siegtreffer. Im letzten Match der Gruppe gab es ein 0:0 gegen die Slowakei.

Im Achtelfinale war für die Three Lions Endstation. Gegen Island verlor das Team von Roy Hodgson, der nach dem Spiel sein Amt zurücklegte, mit 1:2. Die Engländer gingen zwar in Führung doch die Isländer drehten die Partie bereits in der ersten Halbzeit zu ihren Gunsten. In Hälfte Zwei konnten die Engländern nicht zulegen und scheiden somit verdient aus der EM in Frankreich aus.

Favorit für die EM England

Österreich als Geheimfavorit zur EM 2016

Österreich gilt nach einer fast perfekten EM-Qualifikation – die ÖFB-Elf holte 28 von 30 möglichen Punkten – für viele Experten als gefährlicher Außenseiter. Die Mannschaft hat sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf erarbeitet und in der Qualifikation Russland, Schweden und Montenegro auswärts geschlagen. Als unangenehmer Gegner mit einem starken Kollektiv ist Österreich für jede Nation der Welt nur schwer zu schlagen.

Teamchef Marcel Koller vertraut seit Jahren den selben elf Spielern und wird auch bei der Fußball EM 2016 daran festhalten. Sollte sich allerdings ein Leistungsträger verletzen, wird es schwierig, die einstudierten Mechanismen, die das österreichische EM Team so stark machen, zu erhalten. Bleiben aber alle fit und von Ausfällen verschont, kann es für Österreich weit gehen. Und in der K.o.-Phase ist ja bekanntlich alles möglich. Wieso also auch nicht die größte Sensation seit dem griechischen Triumph 2004?

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Die Euphorie in und um Österreich hat gleich am ersten Spieltag einen Dämpfer erlitten. Gegen Ungarn verloren die Österreicher überraschend mit 0:2 und müssen nun gegen Portugal punkten, um den Traum von der K.o.-Phase am Leben zu erhalten. Ein glückliches 0:0 gegen Portugal hält das Team von Marcel Koller im Turnier. Durch die 1:2 Niederlage ist das Turnier für Österreich nach der Gruppenphase zu Ende gegangen.

EM Geheimtipp Österreich

Kroatien als gefährlicher Außenseiter bei der EURO

Erst am letzten Spieltag der Qualifikation fixierte Kroatien die Teilnahme an der Europameisterschaft 2016. Dank einer starken Mannschaft mit Ivan Rakitic vom FC Barcelona sowie Mateo Kovacic und Luka Modric die beide bei Real Madrid spielen, darf sich Kroatien durchaus Außenseiterchancen ausrechnen. Allerdings hat eben jene mit Ausnahmekönnern gespickte Mannschaft weder bei der WM 2014 noch bei der EM 2012 die Vorrunde überstanden.

Entscheidend wird also sein, ob Trainer Ante Cacic die Kockasti besser einstellen kann als seine Vorgänger. Denn das Potenzial, mit den ganz Großen mitzuhalten, hat das EM Team von Kroatien ganz bestimmt. Einzig die Umsetzung klappte in den letzten Jahren nicht wie erwartet. Ist die Gruppenphase der EM 2016 erst einmal überstanden, können sich die Kroatien in einen Rausch spielen und jede Mannschaft in Bedrängnis bringen.

Kroatien hat mit einer starken Leistung gegen die Türkei aufgezeigt und ist mit drei Punkten in die Endrunde gestartet. Die Kroaten treten mannschaftlich geschlossen auf und verfügen über starke Einzelkönner – eine gefährliche Mischung. Gegen die Tschechen zeigte man eine starke erste Halbzeit, wobei man mit 1:0 in Führung ging. Nach dem 2:0 kurz nach der Pause sah alles nach einem klaren Sieg aus, doch danach verlor man den Faden und musste kurz vor Ende noch den Ausgleichstreffer nach einem Hands-Elfer hinnehmen. Die Kroaten holten sich durch einen 2:1 Sieg gegen die Spanier den Gruppensieg.

Kroatien galt nach der Gruppenphase für viele Fussballexperten als Titelkandidat, doch im Achtelfinale scheiterten „die Karierten“ in der Verlängerung an Portugal. Ricardo Quaresma erlöste die Portugiesen nach einem Ronaldo-Schuss in der 117. Spielminute. In der nächsten Runde geht es nun gegen die Polen.

Titelchance Kroatien 2016

Türkei will in Frankreich für Furore sorgen

Die türkische Nationalmannschaft nimmt zum vierten Mal an einer EM-Endrunde teil. Bei der letzten Teilnahme 2008 erreichte die Türkei sogar das Halbfinale und scheiterte nur knapp an Deutschland. Das EM Semifinale wäre auch 2016 als großer Erfolg zu werten, doch das Potenzial für die Sensation ist durchaus vorhanden. Mit Hakan Calhanoglu, Arda Turan, Yunus Malli oder Gökhan Töre haben die Türken einige Akteure, die ein Spiel entscheiden können.

In der Vergangenheit schafften es die Halbmond-Sterne aber oftmals nicht, ihre Leistung konstant abzurufen und leisteten sich einige Ausrutscher – auch in der Qualifikation für die Endrunde. Am Einsatz und Willen mangelte es meist nicht. Viel eher setzen die Spieler die Trainervorgaben schlecht um oder fielen durch Undiszipliniertheit auf. Wächst das Team zu einer Einheit zusammen, kann die Türkei über sich hinauswachsen.

Die Türkei hat zum Auftakt nicht zu überzeugen gewusst und gegen Kroatien 0:1 verloren. In der Defensive zu fehleranfällig, offensiv wenig Durchschlagskraft – da ist definitiv noch Luft nach oben. Gegen Spanien verlor die Türkei ebenfalls mit 0:3, das Achtelfinal ist dennoch möglich. Im letzten Spiel gewannen die Türken zwar gegen Tschechien, durch die Niederlage der Italiener fährt das Team von Fatih Terim dennoch nachhause.

Außenseiter Tipp Türkei EM 2016

Natürlich hängt viel davon ab, ob wichtige Spieler von Verletzungen verschont bleiben oder im Laufe des Turniers wegen Sperren pausieren müssen. Hier findet ihr eine Liste mit EM 2016 Ausfällen & Absagen, die laufend aktualisiert wird. Auch die Tagesform spielt eine große Rolle, ebenso wie die Vorrunden-Gruppe bei der EM 2016 – denn während manche Nationen richtige Hammer-Gruppen erwischt haben, wurden anderen vergleichsweise leichte Gegner zugelost. Alle EM Stadien 2016 im Überblick.