Neuer Trainer Diego Alonso soll Uruguay zur Endrunde 2022 führen

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Einen knappen Monat nach der Trennung von Rekordtrainer Óscar Tabárez, der 15 Jahre lang in der Verantwortung stand und während seiner Amtszeit mit dem vierten Platz bei der WM 2010 in Südafrika sowie dem Gewinn der Copa America 2011 große Erfolge feiern durfte, hat der uruguayische Fußball-Verband einen neuen Coach präsentiert.

In einer offiziellen Mitteilung gab der Verband die Verpflichtung von Diego Alonso bekannt, dessen oberste Mission es ist, die stark gefährdete Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar doch noch zu schaffen, und sei es über die interkontinentalen Play-offs gegen einen noch zu ermittelnden Vertreter Asiens.

Dafür allerdings muss Uruguay den aktuellen siebten Platz der südamerikanischen WM-Qualifikation 2022 noch um mindestens zwei Ränge nach oben korrigieren. Ein durchaus mögliches Ziel, wobei Uruguay dafür an den ausstehenden vier Spieltagen nicht mehr patzen sollte, damit der momentane Rückstand von einem Punkt auf das viertplatzierte Kolumbien, das derzeit als letzte Nation noch direkt für die WM-Endrunde qualifiziert wäre, noch wettgemacht werden kann.

Auch Peru auf Play-off-Platz fünf ist nur einen Zähler entfernt, doch gleichzeitig schielen auch das mit Uruguay punktgleiche Chile und Bolivien auf Rang acht noch auf ein WM-Ticket. Und selbst das neuntplatzierte Paraguay hat bei lediglich drei Zählern weniger als Uruguay noch alle Chancen.

Lösbares Restprogramm

Zumindest kein Nachteil für Uruguay dürfte das Restprogramm sein, sind die Duelle mit den bereits für die WM qualifizierten Top-Teams aus Brasilien und Argentinien doch schon absolviert. Ende Januar geht es zunächst nach Paraguay und dann zu Hause gegen Venezuela, ehe Ende März gegen Peru und in Chile zwei dann möglicherweise entscheidende Partien auf dem Programm stehen.

Das Ziel für Uruguay und Alonso dürfte sein, sich im Januar in eine so gute Ausgangsposition zu bringen, dass an den letzten beiden Spieltagen nicht unbedingt gewonnen werden muss. Dem 46-jährigen Alonso, der als Spieler acht Länderspiele für Uruguay absolviert bestritten hat, bleibt nun freilich nicht allzu lange Zeit, um die passende Strategie für den Qualifikationsendspurt zu finden.

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Große Erfolge in Mexiko

Zuletzt trainierte der frühere Angreifer, der zu aktiven Zeiten unter anderem in Spanien für Atletico Madrid und den FC Valencia aktiv war, ein gutes Jahr lang Inter Miami in der US-amerikanischen MLS, musste dort aber im Januar nach nur 24 Pflichtspielen mit einem mageren Schnitt von einem Punkt wieder gehen.

Erfolgreicher verliefen Alonsos Stationen zuvor in Mexiko bei CF Pachuca und CF Monterrey mit einer nationalen Meisterschaft sowie zwei Triumphen in der CONCACAF-Champions-League.

 

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