WM-Qualifikationsspiele in Asien erneut verlegt

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Die Corona-Pandemie, die in vielen Ländern gerade wieder richtig Fahrt aufnimmt, hat in den vergangenen Monaten auch die Fußballwelt deutlich verändert.

Während aktuell nach einem deutlich verspäteten Ende der nationalen Ligen, die sich gegen einen vorzeitigen Abbruch entschieden haben, die Endrunden in der Champions League und Europa League in komprimierter Form ausgetragen werden, soll es für die Nationalmannschaften im September wieder losgehen – zumindest in Europa.

Asien muss WM-Quali Spiele erneut verlegen

Unter dem Dach der UEFA ist für Anfang September der Start in die zweite Auflage der Nations League 2020 mit einem Doppelspieltag geplant. In Asien dauert es wohl noch deutlich länger bis auch wieder reguläre Länderspiele ausgetragen werden können. Die eigentlich für Oktober und November geplanten Partien in Asien WM Quali 2022, die ursprünglich schon im Frühjahr hätten stattfinden sollen, und in der Qualifikation für die Asienmeisterschaft 2023 in China wurden vom Asiatischen Fußball-Verband AFC erst einmal abgesetzt und auf das Jahr 2021 verschoben.

Genaue Termine existieren indes noch nicht. Der AFC kündigte lediglich an, die Situation in der Region gemeinsam mit der FIFA weiterhin genau beobachten zu wollen, um dann neue Termine für die Qualifikationsspiele festlegen zu können. Wichtig war es dem AFC zu betonen, dass die Gesundheit aller Beteiligten über allem stehe und die Sicherheit gewährleistet werden müssen.

Möglicherweise wird sich der AFC dann einem Antrag des südamerikanischen Verbandes CONMBEOL anschließen, der bei der FIFA um ein zusätzliches Fenster für Länderspiele im Januar 2022 gebeten hat – vor dem Hintergrund, dass ansonsten die Zeit knapp werden würde, sämtliche Qualifikationsspiele für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar wie geplant auszutragen.

In Südkorea hat man die Entscheidung, die nächsten Länderspiele zu verlegen, natürlich auch registriert. Die Taeguk Warriors müssen sich nun noch weiter in Geduld üben und um ihren Sprung in die letzte WM-Qualifikationsrunde bangen. Nach zwei Siegen und zwei Unentschieden liegt Südkorea in Gruppe H nur auf dem zweiten Platz hinter Turkmenistan, das einen Zähler mehr auf dem Konto hat, aber auch schon eine Begegnung mehr absolviert hat. Ebenfalls eine Partie voraus sind der Libanon und Nordkorea, die auch bei acht Zählern stehen.

Südkorea darf sich damit trotz einer guten Ausgangsposition keine Ausrutscher erlauben, qualifizieren sich doch nur die Gewinner der insgesamt acht Gruppen sowie die vier besten Gruppenzweiten für die letzte Qualifikationsrunde, in der dann in zwei Sechser-Gruppen jeweils zwei WM-Tickets ausgespielt werden. Zudem ermitteln die beiden Gruppendritten einen Teilnehmer an den interkontinentalen Play-offs, über die ein weiterer WM-Endrundenplatz vergeben wird.

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Jung zeigt sich optimistisch

Jung Woo-young, 30-jähriger Mittelfeldspieler mit der Erfahrung aus 49 Länderspielen, zeigte sich nun auf der offiziellen Webseite der FIFA aber zuversichtlich den weiteren Verlauf der WM-Qualifikation betreffend: “Die bisherigen Qualifikationsspiele waren ziemlich schwer. Unsere Gegner wollen uns den Platz bei der Endrunde verwehren.

Derzeit liegen wir in unserer Gruppe nur auf dem zweiten Platz, aber wir haben auch ein Spiel weniger absolviert als alle anderen Teams. Außerdem haben wir noch drei Heimspiele. Damit haben wir gute Chancen, die Gruppe zu gewinnen und die letzte Qualifikationsrunde zu erreichen.“

Wann Jung mit seinen Kollegen die Mission WM 2022 fortsetzen und darauf hinarbeiten kann, dass Südkorea auch bei der zehnten WM-Endrunde in Folge dabei ist, bleibt aktuell aber erst einmal abzuwarten.

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