Renato Sanches über einen Vereinswechsel zurück in die Nationalmannschaft?

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Als die portugiesische Nationalmannschaft im März mit zwei enttäuschenden Unentschieden jeweils vor eigenem Publikum gegen die Ukraine (0:0) und gegen Serbien (1:1) in die EM-Quali gestartet ist, fehlte Renato Sanches im Aufgebot von Trainer Fernando Santos.

Der Europameister von 2016 hatte zwar im September 2018 nach eineinhalbjähriger Abwesenheit sein Comeback gefeiert und im Herbst seine Länderspiele Nummer 14 bis 18 im Portugal-Trikot absolviert, war aber schon in diesen Partien nicht über Einwechslungen hinaus gekommen.

Grund für das Comeback in der Nationalmannschaft waren die einigermaßen regelmäßigen Einsätze beim FC Bayern München, die allerdings ab November und dem von Trainer Niko Kovac ausgerufenen Ende der Rotation wieder deutlich weniger wurden.

Nach der Winterpause reichte es nur noch zu fünf Kurzeinsätzen in der Bundesliga, keiner davon länger als 16 Minuten. So verlor Renato Sanches auch im Hinblick auf die portugiesische Auswahl wieder an Boden und hat nun offenbar auch den Glauben daran verloren, beim FC Bayern noch den Durchbruch schaffen zu können. 

Ausleihe oder fester Wechsel?

Im Anschluss an den 1:0-Sieg am Wochenende gegen den SV Werder Bremen, zu dem der mit 21 Jahren noch immer sehr junge Mittelfeldspieler nach seiner Einwechslung für Serge Gnabry erst ab der 87. Minute beitragen durfte, machte Renato Sanches nun gegenüber “Sport 1“ kein Geheimnis aus seiner Unzufriedenheit mit den jüngsten Einsatzzeiten und sprach offen über einen Abschied im Sommer.

„Ich denke schon“, antwortete der 2016 für 35 Millionen Euro von Benfica Lissabon gekommene Portugiese auf die Frage, ob eine Veränderung Sinn ergeben würde.

Festlegen will sich Renato Sanches aber, womöglich auch mit dem missglückten Gastspiel bei Swansea City in der Saison 2017/18 im Hinterkopf, indes noch nicht, ob ein kompletter Abschied aus München die beste Variante wäre: “Ob eine Ausleihe oder ein Verkauf besser ist? Ich weiß es nicht. Wir haben noch einen Monat. Ich werde sehen, was das Beste für mich ist. Es ist auch egal, ob es in Portugal, England oder Spanien ist. Ich will einfach nur spielen.“

Renato Sanches will regelmäßig und länger spielen

Dass Trainer Kovac recht wenig mit ihm spreche, stört Renato Sanches nach eigener Aussage nicht wirklich. Anders als die nur kurzen Einsatzzeiten: „Fünf Minuten sind nicht genug“, so der dynamische Sechser, der sich freilich dennoch stets in den Dienst der Mannschaft stellt: “Meine Kollegen und mein Trainer wissen, dass ich in jedem Training mein Bestes gebe, um bereit zu sein, wenn ich fünf oder zehn oder 45 oder 90 Minuten spiele.“

Künftig will Renato Sanches ungeachtet dessen aber wieder länger und regelmäßig auf dem Platz stehen. Und dann ist der Youngster überzeugt davon, wieder eine wichtige Rolle einzunehmen: “Ich bin selbstbewusst. Ich spiele gut, wenn ich spiele und werde daher auf meine Möglichkeiten warten. Wenn ich spiele, werde ich das wieder zeigen. Ich bin jetzt 21 Jahre jung und habe noch 15 Jahre, um Fußball zu spielen. Jetzt gerade ist es hart, aber die Zukunft kann noch gut werden.“

Wo diese Zukunft ab Juli liegen wird, ist derzeit noch offen. In München allerdings dürfte Renato Sanches kommende Saison eher nicht mehr zum Kader gehören.

In EM 2020 Quali Gruppe B trifft Portugal auf die Ukraine, Serbien, Litauen und Luxemburg.

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Bleibt Olivier Giroud im Frankreich-Angriff gesetzt?

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Aktuell gibt es vermutlich weltweit keine Nationalmannschaft, die Frankreich in Bezug auf das vorhandene Potential das Wasser reichen kann. Der Weltmeister könnte ohne große Probleme auch zwei oder drei Teams stellen, die allesamt zur absoluten Weltspitze zählen würden.

Insbesondere im Offensivbereich stehen Namen wie Kylian Mbappe oder Antoine Griezmann wie absolute Weltklasse, aber auch die dahinter im zweiten Glied befindlichen Akteure wie Thomas Lemar, Nabil Fekir oder Ousmane Dembele haben das Zeug zur einer ganz großen Karriere im Frankreich-Trikot.

Giroud trifft dreimal in Folge

Hinzu kommt, dass alle genannten Offensivspieler noch mindestens einige Jahre oder wie Mbappe, Dembele oder Lemar den Großteil ihrer Karriere vor sich haben. Allerdings handelt es sich dabei ausnahmslos um Spieler, die eher über Außen oder mit Anlauf agieren, indes nicht in vorderster Front am besten aufgehoben sind. Dort ist in der Equipe Tricolore nach wie vor Olivier Giroud gesetzt.

Der mittlerweile 32 Jahre alte Stürmer blieb zwar während der Weltmeisterschaft 2018 trotz Einsätzen in allen sieben Partien ohne Treffer, hatte mit seiner mannschaftsdienlichen Spielweise und als vorderste Anspielstation aber dennoch großen Anteil am Triumph in Russland.

Und in den vergangenen Monaten hat Giroud in nationalen Diensten auch wieder seinen Torriecher entdeckt. Auf einen Treffer beim 2:1-Sieg in der Nations League 2018/19 im September gegen die Niederlande folgten zuletzt drei Länderspiele mit jeweils einem Giroud-Tor.

Im Oktober traf Giroud beim 1:0 Sieg im Testspiel gegen Uruguay entscheidend und steuerte zum Auftakt der EM-Qualifikation 2020 im März in Moldawien (4:1) sowie gegen Island (4:0) jeweils ein Tor bei.

Aktuell ist davon auszugehen, dass Giroud auch bei der EURO 2020 eine wichtige Rolle spielen wird, zumal sich für die Rolle des klassischen Mittelstürmers, der für die nachrückenden Mbappe und Griezmann Räume schaffen soll, kein anderer Akteur wirklich aufdrängt.

Alassane Plea, der in dieser Position vorstellbar wäre und der im Herbst sein Debüt feierte, spielt nach einer starken Hinrunde im Trikot von Borussia Mönchengladbach bislang eine enttäuschende Rückserie.

Giroud nur in der Europa League regelmäßig im Einsatz

An Girouds Stellenwert bei Nationaltrainer Didier Deschamps dürfte auch eine nicht optimale Situation im Verein kaum etwas verändern. Für den FC Chelsea durfte Giroud in der laufenden Saison der Premier League bei insgesamt 24 Einsätzen nur siebenmal von Beginn an ran. Zwei Tore und vier Vorlagen sind dabei sicher eine ausbaufähige Bilanz.

Regelmäßig zum Einsatz kommt Giroud dafür in der Europa League, in der für den Franzosen nach Chelseas Halbfinal-Einzug in elf Partien immerhin zehn Treffer und drei Assists zu Buche stehen.

Nichtsdestotrotz ist Giroud mit seiner Rolle bei den Blues nicht glücklich und ließ kürzlich durchblicken, einer Veränderung im Sommer offen gegenüberzustehen. Dabei allerdings sitzt der Routinier nicht am längeren Hebel.

Zwar läuft Girouds Vertrag am 30. Juni aus, doch der FC Chelsea kann von einer Verlängerungsoption Gebrauch machen und wird das laut Aussage von Trainer Mauricio Sarri auch tun. Möglicherweise aber hat dieser Schritt auch nur den Hintergrund, dass sich Chelsea die Chance auf eine Ablöse sichern will. Denn einen komplett unzufriedenen Spieler zu halten, dürfte kaum im Sinne des Vereins sein.

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Albanien präsentiert Edoardo Reja als neuen Nationaltrainer

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Einen knappen Monat nach der Entlassung von Christian Panucci hat die Nationalmannschaft Albaniens einen neuen Trainer. Wie der albanische Verband bekannt gab, tritt Edoardo Reja die Nachfolge seines italienischen Landsmannes an, der im Anschluss an die 0:2-Niederlage gegen die Türkei zum Auftakt der EURO 2020 Quali gehen musste.

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Mehrere belgische Nationalstürmer vor Vereinswechsel im Sommer

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In der belgischen Nationalmannschaft, die unter Trainer Roberto Martinez in der Regel im 3-4-2-1 agiert, ist im Normalfall nur Platz für einen echten Mittelstürmer.

Für die Position in vorderster Front stehen im Belgien-Trikot mit Romelu Lukaku, Dries Mertens, Michy Batshuayi, Divock Origi und Christian Benteke mehrere Hochkaräter zur Auswahl, die allesamt ihre Qualitäten auf hohem Niveau schon bewiesen haben.

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Österreich nach verpatztem Qualifikationsstart unter Druck

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Die österreichische Nationalmannschaft hat einen klassischen Fehlstart in die ÖFB EM Qualifikation 2020 hingelegt. Nach den Niederlagen gegen Polen (0:1) und in Israel (2:4) steht die Auswahl des ÖFB in EM Quali Gruppe G schon mächtig unter Druck und darf sich in den kommenden Spielen keine weiteren Patzer mehr erlauben.

Weiter geht es für die Mannschaft von Trainer Franco Foda am 7. Juni in Klagenfurt gegen Slowenien und drei Tage später in Skopje gegen Nordmazedonien. Einfach werden beide Aufgaben aller Voraussicht nach nicht.

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Portugal dank Joao Felix bereit für die Zeit nach CR7?

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Nach einem guten halben Jahr Schaffenspause in Folge der mit dem Achtelfinal-Aus gegen Uruguay enttäuschend verlaufenen WM 2018 ist Cristiano Ronaldo im März zum Start der Fußball EM Qualifikation 2020 ins Aufgebot Portugals zurückgekehrt.

Der mittlerweile 34 Jahre alte Superstar, der direkt wieder die Kapitänsbinde am CR7 Portugal Trikot überstreifte, konnte in den beiden Heimspielen gegen die Ukraine (0:0) und Serbien (1:1) allerdings nicht die erhofften Akzente setzen und blieb ohne Treffer.

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Wolfsburgs Jerome Roussillon bald Nationalspieler?

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Mit den Pflichtsiegen in Moldawien (4:1) und gegen Island (4:0) hat die französische Nationalmannschaft Ende März einen perfekten Start in die EM 2020 Qualifikation hingelegt.

Sofern an den folgenden acht Spieltagen nichts Außergewöhnliches passiert, wird der Weltmeister im Sommer bei der ersten verteilt über den gesamten Kontinent ausgetragenen Europameisterschaft 2020 an den Start gehen und das sicherlich als einer der EM-Favoriten.

Gerade mit den beiden Duellen gegen die Türkei warten auf die Equipe Tricolore zwar durchaus noch größere Herausforderungen, doch dass Frankreich am Ende in EM 2020 Quali Gruppe H, der außer den genannten Nationen noch Albanien und Andorra angehören, nicht mindestens den zweiten Platz belegen wird, ist höchst unwahrscheinlich.

Nicht ausgeschlossen ist deshalb, dass Trainer Didier Deschamps die nächsten Qualifikationsspiele im Juni in der Türkei (8. Juni) und in Andorra (11. Juni) auch dazu nutzen wird, dem einen oder anderen neuen Spieler eine Bewährungschance im Frankreich-Trikot zu geben.

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