Der Kader der Schweiz bei der WM 2018

Die Schweiz steht vor einer schwierigen Weltmeisterschaft, hat die Nati doch mit Rekordweltmeister Brasilien, Serbien und Costa Rica in WM Gruppe E äußerst unangenehme Gegner erwischt.

2014 reisten die Eidgenossen voller Selbstvertrauen nach Brasilien und scheiterten gegen Argentinien denkbar unglücklich im Achtelfinale. Seitdem erinnerten die Leistungen der Nati an eine Achterbahnfahrt, denn nach einer souveränen Qualifikation war auch bei der EM 2016 schon im Achtelfinale Schluss (Niederlage im Elfmeterschießen).

Zu den WM-Favoriten gehört die Schweiz in Russland sicher nicht, aber eine gute Rolle können die Eidgenossen fraglos spielen.

Spielplan der Schweiz bei der WM 2018

 Dat. Start* Team 1 vs. Team 2 Ergebnis Stadion
17.06.18 20:00 Brasilien Schweiz -:- Rostow-Arena
22.06.18 20:00 Serbien Schweiz -:- Kaliningrad-Stadion
27.06.18 20:00 Schweiz Costa Rica -:- Nischni-Nowgorod-Stadion

*Alle Zeitangaben nach mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ)

 

Flagge WM 2018 RusslandFlagge WM 2018 RusslandDer WM-Spielplan 2018

Die Schweiz in der Tabelle der Gruppe E

Die Schweizer Nationalmannschaft bei der WM 2018

  • Trainer: Vladimir Petkovic (Schweiz)
  • Größte Erfolge: WM-Viertelfinale (1934, 1938, 1954)
  • Rekordtorschütze: Alex Frei (42 Tore)
  • Rekordspieler: Hein Hermann (118 Einsätze)
  • Wertvollster Spieler: Granit Xhaka (35 Mio. € laut transfermarkt.de)
  • Gesamtmarktwert: 194,24 Mio. € (laut transfermarkt.de)
  • Spitzname: Nati, Eidgenossen
  • FIFA-Weltrangliste: 6. Platz (Stand: 12.04.2018)
  • Höchster Sieg: Schweiz – Litauen 9:0 (1924)
    Höchste Niederlage: Ungarn – Schweiz 9:0 (1911)
  • WM-Teilnahmen: 11 (inkl. WM 2018)

Der Nati WM-Kader im Check

Tor

Abgesehen von Deutschland, Spanien und Belgien verfügt wohl kein Teilnehmer bei der WM über so gute Torhüter wie die Schweiz.

Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach) und Roman Bürki (Borussia Dortmund) streiten um den Platz zwischen den Pfosten, wobei Sommer die Nase vorn haben dürfte. Beide spielen in der deutschen Bundesliga fix und haben hier auch internationale Erfahrungen sammeln können. Wenn Sommer und Bürki in Topform sind, ist die Schweiz im Tor erstklassig besetzt.

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Als dritter Tormann reist mit Marwin Hitz (FC Augsburg) ein weiterer Deutschland-Legionär zur Fußball Weltmeisterschaft 2018 nach Russland.

Verteidigung

In Person von Linksverteidiger Ricardo Rodriguez (AC Milan) und Rechtsverteidiger Stephan Lichtsteiner (Juventus) verfügt die Schweiz über zwei starke Außenverteidiger, die beide bei Top-Klubs in Italien unter Vertrag stehen. Mit François Moubandje (FC Toulouse) und Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach) kann Teamchef Vladimir Petkovic auf zwei weitere ambitionierte Außenverteidiger zurückgreifen.

In der Innenverteidigung sind Johan Djourou (Antalyaspor) und Fabian Schär (Deportivo La Coruña) gesetzt. Manuel Akanji (Borussia Dortmund) und Leo Lacroix (FC Basel) sind im Falle von Ausfällen weitere Alternativen auf der IV-Position.

Mittelfeld

Im defensiven Mittelfeld ist Premier League Legionär Granit Xhaka (Arsenal) gesetzt. Neben ihm wird höchstwahrscheinlich der routinierte Valon Behrami (Udinese Calcio), wobei auch Remo Freuler (Atalanta Bergamo) oder der 21-jährige Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach) auf dieser Position auf Einsatzminuten hoffen.

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Auf der 10er-Position hat Blerim Dzemaili (FC Bologna) seinen Startplatz sicher. Als weitere Option im offensiven Mittelfeld kann Teamchef Vladimir Petkovic auf Fabian Frei (FC Basel) zurückgreifen.

Während sich Petkovic für die Position als Linksaußen zwischen Steven Zuber (Hoffenheim) und Admir Mehmedi (Wolfsburg) entscheiden muss, ist Rechtsaußen Xherdan Shaqiri (Stoke City) gesetzt.

Funktioniert das Mittelfeld der Schweiz und harmoniert miteinander, kann es jedem Gegner große Kopfschmerzen bereiten. Xhaka sollte sich allerdings nicht verletzen, denn er ist zu wichtig für das Spiel der Nati.

Angriff

Im Angriff ruhen alle Hoffnungen darauf, dass Breel Embolo (Schalke 04) seine schwere Verletzung aus dem Spätsommer 2016, die ihn mehr als ein Jahr in den Krankenstand zwang, endlich überwunden hat und bei der WM-Endrunde in Topform auflaufen kann.

Die bisherige Nummer 1 im Sturm, Haris Seferovic, hat im Laufe der Saison 2017/18 bei seinem Verein Benfica Lissabon seinen Stammplatz verloren und verfügt über wenig Spielpraxis. Das selbe gilt für Josip Drmic (Borussia Mönchengladbach) und Eren Derdiyok (Galatasary Istanbul).

Die Talente der Schweiz bei der WM 2018

In Gestalt des 20-jährigen Angreifers Breel Embolo (Schalke 04) und des 21-jährigen Mittelfeldspielers Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach) stehen im Schweizer WM-Aufgebot zwei echte Talente, die schon jetzt große Qualität besitzen und die Fantasie wecken, Weltklasse-Niveau zu erreichen.

Auch der 21-jährige Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach) sowie der 22-jährige Manuel Akanji (BVB) zählen zu den großen Talenten, werden aber bei der WM-Endrunde wohl nur zur wenigen Einsätzen kommen, sofern sich kein Schweizer Stammspieler mehr in die Liste der verletzen Spieler bei der WM 2018 einträgt.

Die Chancen der Nati bei der WM-Endrunde

Bei der Weltmeisterschaft 2018 hat die Schweiz mit Brasilien, Serbien und Costa Rica eine schwierige Gruppe erwischt.

Der erste Platz ist wohl an Rekordweltmeister Brasilien vergeben, doch der zweite Rang und der damit verbundene Aufstieg ins Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 erscheint für die Eidgenossen im Hinblick auf die weiteren Gruppengegner Serbien und Costa Rica als durchaus machbar.

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Sollte die Schweiz nach 1934, 1938, 1954 im Jahr 2018 sogar wieder einmal den Aufstieg in ein WM-Viertelfinale schafft, wäre das schon eine kleine Sensation.

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