Österreich Trikot 2016

Die österreichische Nationalmannschaft hat es erstmals in der Fußball EM Geschichte geschafft, aus eigener Kraft an einer Europameisterschafts-Endrunde teilzunehmen. Mit einer fast perfekten Qualifikation – nur am 1. Spieltag musste sich die ÖFB-Elf mit einem Remis zufrieden geben – schaffte es Österreich nach Frankreich. Beim Turnier in Frankreich konnte man leider nur einen Punkt holen und somit schied man bereits in der Gruppenphase aus. Das 0:0 gegen den EM-Sieger aus Portugal war da nur ein kleiner Trostpreis. So sieht das aktuelle Österreich Trikot aus:

Das Österreich Trikot 2016

Bei der Fußball EM 2016 in Frankreich, bestritt die Mannschaft von Trainer Marcel Koller ihre Spiele in rotem EM Trikot, weißer Hose und roten Stutze. Das Trikot hat einen runden Halsauschnitt, diagonale Streifen in Rottönen sorgen für einen modernen Look. Auf den beiden Ärmeln ist die österreichische Nationalflagge zu sehen. Der Adler auf der Brust ist erstmals freigestellt, auf dem Kragen würde auf der Rückseite der Fanslogan „Immer wieder Österreich“ eingestickt. Dank der eingesetzten und patentierten ACTV Thermo-R Technologie wird überschüssige Wärme absorbiert und bei Bedarf wieder an den Körper abgegeben. Zudem sorgen eingearbeitete Tapes für optimale Muskelaktivierung. Das ÖFB Auswärtstrikot 2016 wurde am 9. Februar vorgestellt und kommt erstmals beim EM Testspiel gegen die Türkei zum Einsatz. Es ist traditionell in weiß gehalten.

Die Farbkombination ist an die Flagge der Alpenrepublik angelehnt, hat allerdings in Bezug auf die Nationalmannschaft noch keine lange Tradition. Denn eigentlich entsprach diese Garnitur bis 2002 immer nur der Ausweichlösung, wenn der Gegner in weißen Trikots antrat. Schon im Oktober 1902 bestritt die österreichische Auswahl ihr allererstes Länderspiel gegen Ungarn (5:0) in weißen Leibchen, schwarzen Hosen und schwarzen Stutzen, woraufhin die Farben Schwarz und Weiß schon bald offiziell vom Verband übernommen wurden und 100 Jahre lang erste Wahl blieben.

Rote Österreich Dressen bei der Fußball EURO

Marko Arnautovic im Österreich Trikot
Wikimedia, Steindy (CC BY-SA 3.0)

Erst 2002 plädierte der damalige ÖFB-Teamchef Hans Krankl für eine Änderung und setzte sich schließlich mit seinem Wunsch nach einem roten Heimtrikot durch. Seitdem ist man in Österreich bei einem roten Trikot geblieben und hatte sich vorübergehend sogar fast gänzlich von den Traditionsfarben verabschiedet. Zwischen 2006 und 2010 war ein weißes Trikot mit schwarzer Hose und schwarzen Stutzen sogar nur noch dritte Wahl, doch das zwischenzeitlich als zweite Garnitur eingeführte Schwarz-Rot gehört inzwischen wieder der Vergangenheit an.

Seit 2010 absolviert Österreich seine Auswärtsspiele wieder mit klassischen weißen Trikots, schwarzen Hosen und weißen Stutzen. Am Ausrüster hat sich über all die Jahre derweil nichts geändert. Seit 1976 stellt der deutsche Sportartikelproduzent Puma die Trikots der ÖFB-Elf.

Die Nummer 9 – Hans Krankl und Toni Polster

Österreich hat in der Vergangenheit einige große Spieler hervorgebracht, von denen zwei besonders hevorstechen, die beide überwiegend mit der Rückennummer 9 unterwegs waren. Bei der WM 1978 riss der spätere Teamchef Hans Krankl die deutsche Mannschaft in Cordoba aus allen Titelträumen und absolvierte beim historischen 3:2-Erfolg sein vielleicht größtes Länderspiel. Insgesamt brachte es Krankl, der es sogar zum FC Barcelona schaffte, in 69 Partien für Österreich auf 34 Treffer und wurde darin bislang nur von Anton “Toni“ Polster übertroffen. Polster, der mit Österreich bei den Weltmeisterschaften 1990 und 1998 dabei war, erzielte in 95 Partien 44 Tore und sorgte darüber hinaus auch als Legionär in Italien, Spanien und vor allem Deutschland für Furore.

Vom aktuellen Kader hat nun vor allem David Alaba das Zeug dazu, zu einem Weltstar zu werden. Während Alaba beim FC Bayern München meist links defensiv eingesetzt wird, ist der gebürtige Wiener bei der ÖFB-Auswahl im zentralen Mittelfeld eine feste Größe und trägt in der Regel die Nummer 8.

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